Christ & Gantenbein gestalten Postfuhramt neu

Der ehemalige Gebäudekomplex des Postfuhramtes München in der Arnulfstraße, ein denkmalgeschützter Bau aus den 1920er Jahren, soll umgebaut und erweitert werden. Nun wurde der dazu ausgelobte internationale  Planungswettbewerb „Westhof“ entschieden.

Die Jury, in der unter anderem Stadtbaurätin Elisabeth Merk sowie die Architekten Christoph Achammer, Thomas Jocher und Ralf Günter Voss saßen, kürte als 1. Preis den Entwurf des Basler Büros Christ & Gantenbein mit August Künzel. Einen 2. Preis erhielten Sunder-Plassmann Architekten (Greifenberg) mit Latz und Partner (Kranzberg), den 3. Preis Zwimpfer Partner Architekten mit Westpol Landschaftsarchitektur (beide Basel)

Für die Westseite des 1925 von Robert Vorhoelzer erbauten Gebäudekomplex sieht der Sieger-Entwurf der Schweizer Arbeitsgemeinschaft Christ & Gantenbein mit August Künzeleinen siebengeschossigen Neubau vor, der nach oben leicht konisch schmaler wird (siehe Animationsbild oben). Die Grundrisse sind konsequent auf einem gleichmäßigen Raster aufgebaut, das jedoch eine große Bandbreite an Wohnungszuschnitten zulässt. Im Westen soll ein Freiraum entstehen, der vom Straßenlärm weitgehend geschützt ist.

Insgesamt sieben renommierte Architekturbüros aus Dänemark, Deutschland, Großbritannien und der Schweiz hatten an dem von der Monopteros Immobilenverwaltung GmbH ausgelobten Wettbewerb teilgenommen.