Deutscher Architekturpreis für Chipperfield

Der neue Deutsche Architekturpreis geht an David Chippefield. Der britische Stararchitekt erhält den mit 30.000 Euro dotierten Preis für den Wiederaufbau des Neuen Museums in Berlin. Neben dem Hauptpreis wurden Auszeichnungen vergeben – und diese gingen auch an Münchner Architekturbüros.

 

Der Preis wurde nach einer vierjährigen Pause erstmals gemeinsam vom  Bundesbauministerium und der Bundesarchitektenkammer verliehen. Er ist somit „offizieller Architekturpreis der Bundesregierung“.

„Das Neue Museum ist die Perle in der Krone der Museumsinsel“, begründete Bundesbauminister Peter Ramsauer die Entscheidung. „Moderne Architektur, eine Ausstellungskonzeption auf Weltniveau und Denkmalschutz gehen hier eine wunderbare Symbiose ein.“ Das Gebäude ist Teil der Berliner Museumsinsel und wurde bereits 2009 eröffnet. 

Bei der Vergabe des Preises wurden architektonische und städtebauliche Projekte aus den letzten fünf Jahren berücksichtigt. Hauptsponsor des Preises ist die E.ON Ruhrgas AG.

Neben dem Hauptpreis wurden fünf Auszeichnungen mit je 5000 Euro vergeben. Unter den Ausgezeichneten befindet sich auch das Müncher Büro Florian Nagler, der die Auszeichnung für das Besucherzentrum KZ-Gedenkstätte Dachau erhielt (Bild links).

Auch ein bekanntes Gebäude in München wurde ausgezeichnet: Die Saarbrückener Architekten Wandel Hoefer Lorch erhielten die Auszeichnung für die Synagoge am Jakobsplatz Bild links unten). Zu den weiteren Ausgezeichnet gehören becker architekten aus Kempten für die Gestaltung des Wasserkraftwerk Allgäuer Überlandwerk in Kempten sowie die Berliner zanderroth architekten für ein Wohnungsbau-Projekt in der Bundeshauptstadt.

 

 

 

Eine Anerkennung (je 1000 Euro) erhielten die Münchner Fink + Jocher für die Schule auf Zeit und Peter Haimerl.Architektur für das Wohnhaus „Cilli“ in Eben.

Die Preisverleihung findet am 13. Oktober 2011 durch Bundesbauminister Ramsauer im Albertinum in Dresden statt. Für den Umbau dieses Gebäudes werden die Berliner Staab Architekten ausgezeichnet.

 

 

 

Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwickling; 30.06.11