Ismaning: Vom Teehaus zur Galerie

Im Ismaninger Schlosspark befindet sich ein kleines architektonisches Juwel: Das Teehaus. Kulturhistoriker vermuten als Architekt des Pavillon den Großmeister des bayerischen Rokokos,  François de Cuvilliés der Ältere.

 

Das ehemalige Teehaus im westlichen Teil des Schlossparks von Schloß Ismaning in der Gemeinde Ismaning wurde wohl 1727 von François de Cuvilliés dem Älteren errichtet. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Pavillon vermutlich von Jean-Baptiste Metivier verändert.

Das Tee- und Billiardhaus enthält einen oktogonalen Mittelraum, der von zwei weiteren Räumen flankiert wird. Den Dreiecksgiebel über dem Eingang schmückt ein Zitat des römischen Dichters Horaz: „BEATUS ILLE, QUI PROCUL NEGOTIIS“ – „Glücklich ist jener, der fern von den Geschäften ist“

1981 bis 1982 wurde das Gebäude saniert, unterkellert und teilweise erneuert. Heute befindet sich darin eine Galerie.

Weitere Informationen:

Internetseite: Schlosspavillon-Ismaning

Quelle: Georg Paula, Timm Weski: Denkmäler in Bayern – Landkreis München, Seite 140

Bildnachweis: Foto von Ulrich Lohrer