Parkhäuser: In bester Münchner Lage

Der Münchner Fotograf Juri Gottschall hat sich dem etwas sprödem Sujet der Münchner Parkhäuser angenommen. Dabei erkundet er Stimmungen der Verlassenheit inmitten der Großstadt. Noch bis zum 31. Juli 2014 findet unter dem Titel "VISIONEN" eine Ausstellung dieser Serie im Goethe-Institut München statt.

 

Lange dominierte bei den Münchnern Stadtplanern der Vorrang des Autos in allen stadträumlichen Planungen. In der Innenstadt entstanden zahlreiche Parkflächen und Parkhäuser, deren Sinnhaftigkeit angesichts gestiegener Bodenpreise wie die Autoverkehrsachsen erst mit der Ausweitung des öffentlichen Nahverkehrs zunehmend hinterfragt wurde.

Der Münchner Fotograf Juri Gottschall hat sich diesem etwas sprödem Sujet angenommen. Noch bis zum 31. Juli 2014 findet unter dem Titel "VISIONEN" eine Ausstellung dieser Serie im Goethe-Institut München statt. „Schon immer faszinieren mich große, leere, aber trotzdem bebaute Flächen, die zwar allgemein nicht als "schön" empfunden werden, aber eine große Freiheit und Ordnung ausstrahlen. Aus diesem Grund habe ich ich im Winter 2013/2014 Münchens Parkhäuser dokumentiert. 
Eine Gattung architektonischer Sonderlinge, die wahrscheinlich in einigen Jahren aussterben wird, aber in besten Lagen spektakuläre Blicke auf die Stadt ermöglicht.“

Analog der Ausstellung erscheint ein Buch in einer limitierten und signierten Vorzugsausgabe, dem jeweils ein Original-Abzug beiliegt und das über dem Internetauftritt des Fotografen erhältlich ist.

 

Visionen

Ausstellung mit Fotoarbeiten von Rosanna Graf, Juri Gottschall und Alexander Jesipow

Goethe Institut München,

Ort: Sonnenstraße 25

Öffnungszeiten: Mo-Do 8-20 Uhr, Fr 8-17:30 Uhr

 

Weitere Informationen:

Juri Gottschall: parken

 

 

 

 

 

 

Quelle: Juri Gottschall, amazed

Fotografien: Juri Gottschall