Lange Nacht der Architektur

Am Freitag, 23. Januar 2015 ist es wieder so weit. Mit der langen Nacht der Architektur können in verschiedene Routen Münchens schönste und interessanteste Bauwerke besichtigt werden. Ob den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB), das Heizkraftwerk Sendling oder neue die Siemens-Zentrale –Interessierten können Architektur im nächtlichen Lichterglanz erleben.

 

 

Bereits zum dritten Mal findet im Rahmen der BAU, Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, die Lange Nacht der Architektur (LNDA) statt. Der Erfolg gibt der Veranstaltung recht: 2013 haben mehr als 20.000 Menschen an den nächtlichen Führungen teilgenommen, für die kommende LNDA wird eine ähnliche Resonanz erwartet.

Nachtschwärmer können  zwischen 19 und 24 Uhr mit fünf verschiedenenen, extra dafür eingerichteten Buslinien auf elf Routen insgesamt 50 Architektur-Events besuchen. Von 18.00 bis 19.00 Uhr findet im Museum Ägyptischer Kunst die Eröffnungsfeier statt.

Das Ein- und Aussteigen ist jederzeit möglich. An bestimmten Knotenpunkten überschneiden sich die Routen – so können verschiedene Touren miteinander kombiniert werden. Neben den Busrouten gibt es auch zwei Fußtouren durch die Münchner Innenstadt. Zentrale Anlaufstelle für die Besucher ist der Odeonsplatz. Von dort starten allein fünf Routen. Bereits währen der Fahrt in den Bussen geben Architektur-Studenten Informationen zu den Gebäuden, die angesteuert werden.

Neben Vorträgen und Ausstellungen von Architekten und über Architektur locken auch Besichtigungen von Gebäuden, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.

So können erstmals die Innenhöfe der neuen Siemens-Zentrale am Wittelsbacherplatz oder das erste Holzbau-Passivhaus inmitten Schwabings besichtigt werden. Die Neuzugänge erweitern die ohnehin schon breite Palette an teilnehmenden Gebäuden: Erstmals mit dabei sind beispielsweise der Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) mit seiner faszinierenden Hülle aus Aluminiumrohren, die dem Triebwerkkopf eines ICE nachempfunden ist, der Bayerische Landtag, die Siemens Headquarters am Wittelsbacherplatz, die Neuapostolische Kirche Laim, das Kare Heizkraftwerk und die Deutsche Flugsicherung am Münchner Flughafen.

Der HVB-Tower ist momentan nicht nur die höchste Baustelle Münchens, sondern auch ein Highlight im Programm der LNDA. Für eine ganz besondere Atmosphäre sorgen dort die Installationen des Berliner Lichtkünstlers Philipp Geist.

Weitere Informationen:

Lange Nacht der Architektur: Programm und Kontakt

 

Quelle: Pressemeldung BAU vom 1.12.2014

Bilder: Siemens Zentrale – Henning Larsen/Siemens; KARE-Heizkraftwerk – Sascha Kletsch; Hypo-Haus im Arabellaparl – Florian Adler