Momentalismus: Das Monumentale des Moments

Was passiert, wenn Gebrauchsgrafiker, Architektur und Kulturtheorie-Wissenschaftler und Publizisten zusammenkommen, zeigt die Ausstellung Momentalismus, mehr Arbeitsweise als ein bestimmter Stil, in der Architekturgalerie München.

 

Muss ein Monument aus Stein und Stahl sein oder kann es nicht ebenso aus Menschen bestehen, vielleicht sogar unsichtbar sein? Momentalismus steht für das Monumentale im Moment ebenso wie für das Momentane im Monument. Momentalismus ist mehr Arbeitsweise denn Stil. Momentalismus o.D. momentalisiert auch das erste o.D. Podcast, das Iassen Markov gewidmet ist. Markov ist Gebrauchsgrafiker, DJ und Experte für Momentologie.

Eine tumlar-Ausstellung mit Beiträgen von Joschi Baudach, Philipp Krüpe, Yan Pechatscheck, Jennifer Schuh, Anna Yeboah und Virginia Zangs. Unter Mitarbeit von David Stanzel, Gilda Bélorgey und Miquel Lloret.

Momentalismus o.D. ist das Resultat von Lehrangeboten der TUM-Professur Architektur und Kulturtheorie, Prof. Stephan Trüby, Verena Hartbaum, Paul Kenig, Iassen Markov und Liska Surkemper.

o.D. steht für „On Demand“ und ist ein neues Architekturmagazin, das ab Januar 2016 im Podcast-Format erscheint. o.D. erweitert die Spannweite der Architekturpublizistik. Es geht darum auszutesten, wie man Architektur betrachtet, wenn man sie nicht sehen kann, darum herauszufinden, was man über Architektur erzählen kann, ohne sie rein über architektonische Themen zu behandeln.

„tumlar“ steht für das „TU München Laboratory für Architectural Research“ der Technischen Universität München (Prof. Stephan Trüby).

Momentalismus: ARCH+ features

Zeit: Ausstellung noch bis 09.01.2016; Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Mittwoch: 9.30 bis 19.00h Uhr, Donnerstag, Freitag: 9.30 bis 19.30 Uhr, 
Samstag: 9.30 bis 18.00 Uhr

Ort: Architekturgalerie München e.V., 
Türkenstrasse 30
; 80333 München

Quelle: Architekturgalerie München

Bild: Architekturgalerie München