What if? Architektur im Dialog

Die Ausstellung „WHAT IF… Architektur im Dialog“ wird am 14. Juni in der Architekturgalerie München eröffnet und bietet Einblick in die aktuellen Arbeiten sowie die Arbeitsmethodik von Henning Larsen Architects. Neben internationalen Projekten zeigt sie auch das Münchner Projekt – die neue Siemens-Konzernzentrale am Wittelsbacherplatz.



 

Mit der Ausstellung will Henning Larsen Architects bewusst machen, dass Architektur einen Wandel bewirken kann, der über das einzelne Projekt hinaus reicht. Empathie und Dialog werden genutzt, um Fragen an den Kontext stellen zu können: Wer soll es anwenden? Warum? Wo? und Wie? Dadurch entsteht eine neue Frage: WHAT IF…? - Wie wäre es eigentlich, wenn…? Jedes Projekt in der Ausstellung ist eine architektonische Antwort auf diese Fragen.

Eine Konzerthalle – wie etwa The Harp im isländischen Reykjavik (Außenaufnahme siehe Bild links und Innenaufnahme rechts) – soll beispielsweise Raum für Musik schaffen. Aber wie wäre es wenn sie auch ein Symbol für den Wiederaufbau einer ganzen Nation werden könnte? „Architektur ist ein innovatives Werkzeug. Mit großen Projekten kommt immer ein Wandel, ein neues Arbeitsumfeld, neuer Wohnraum, eine neue Lebensweise. Architektur konfrontiert den Einzelnen mit Veränderung“, so Werner Frosch, Geschäftsführer des Büros von Henning Larsen Architects in München.

 

Mit realisierten und preisgekrönten Projekten auf der ganzen Welt – von Deutschland und Dänemark bis Island und Saudi Arabien – sind Henning Larsen Architects konstant mit neuen Kulturen, Landschaften und Gesellschaften konfrontiert.

Henning Larsen Architects besondere Qualität liegt darin, Architektur zu entwerfen, die – wie die Umea Scool (Bild rechts und großes Bild oben) – in Dialog mit ihrem Umfeld steht und das zukünftige Potential des Standortes interpretiert. „Wir versuchen immer diese Fragen zu stellen, die die Aufgaben entschlüsseln, und suchen die Antwort, die ein einzigartiges Projekt mit sich bringt. Einfühlung ist eine Methode. Wir hören zu und lernen, bevor wir zeichnen“, sagt Architekt Prof. Louis Becker, Design Director Henning Larsen Architects, „Als Architekten stehen wir im Dialog mit dem Kontext und damit auch im Dialog mit einer möglichen Zukunft, die der Kontext anbietet.“

Henning Larsen Architects legt großen Wert darauf, mit lokalen Partnern in Dialog zu kommen und hat Architekturstudenten der Technischen Universität München (TUM) zu einem Workshop in den Ausstellungsräumen eingeladen.  In München wird das dänische Architekturbüro mit dem Neubau der Siemens-Zentrale vertreten sein (siehe Bild links) Münchens Entwicklung ist das Thema und das Publikum wird dazu eingeladen einen Blick in die Architekturwerkstatt zu werfen. Studierende der TUM, Lehrstuhl für Städtebau und Regionalplanung, arbeiten im Rahmen eines Workshops in einem der Ausstellungsräume an Vorschlägen für die Entwicklung der Stadt unter dem spielerischen Motto WHAT IF…? Das Studio in der Galerie sowie die Vorlesungen, die dort stattfinden, sind offen für alle.

Interessierte können die Ausstellung bis zum 20. Juli 2012 besuchen