Axa Immoselect verkauft Laimer Würfel

 

Der Axa Immoselect ist einer der Offenen Immobilienfonds, dessen Gelder eingefroren sind. Seit Oktober 2011 steht fest, dass der Axa Immoselect innerhalb von drei Jahren vollständig abgewickelt werden muss. Wie nun bekannt wurde, hat der Fonds mit einem Vermögen von 2,5 Milliarden Euro im Februar in München den „Laimer Würfel" verkauft.

 

Der Verkaufspreis des Bürogebäude am Verkehrsknotenpunkt der Landsbergerstraße 300 lag bei 71,3 Millionen Euro. Käufer ist ein von der Credit Suisse gemanagter Offener Schweizer Immobilienfonds. Der Kaufpreis lag damit rund fünf Prozent unter dem 2007 von Axa gezahlten Preis und knapp zwölf Prozent unter dem letzten festgestellten Verkehrswert. Der Verkauf erfolgte bereits am 10. Februar. Seitdem wurde kein weiteres Objekt veräußert. Seit der ersten Aussetzung der Anteilscheinrücknahme am 28. Oktober 2008 wurden insgesamt zehn Immobilien der Axa Immoselect mit Verkehrswerten von zusammen rund 393,40 Millionen Euro für insgesamt 386,64 Millionen Euro verkauft. Der Laimer Würfel war aber die erste Immobilie, die seit der im Oktober letzten Jahres angekündigten Fondsauflösung einen neuen Eigentümer fand.

Das wegen seiner Form als Laimer Würfel bezeichnete Bürogebäude weist 24.800 Quadratmeter Mietfläche auf. Projektentwickler Hochtief investierte in den nach Plänen der Architekten frick krüger nusser plan2 GmbHerrichtete Bau mehr als 60 Millionen Euro. Hauptmieter des im September 2007 eingeweihten Gebäude ist die DAB Bank AG. Das würfelförmige Bürohochhaus entwickelt sich auf einem annähernd quadratischen Grundriss aus zwei L-förmigen Baukörpern. Diese gruppieren sich um einen offenen Lichthof. Zwischen den Enden der beiden sich verschränkenden Flügel befinden sich verglaste Bauwerksfugen, die gleichzeitig die beiden Haupterschließungskerne des Gebäudes sind.