Bahnhofsviertel: Deka-Fonds kauft Le Méridien Munich Hotel

Der offene Immobilienfonds der Sparkassen Deka I hat das Le Méridien gegenüber dem Münchner Hauptbahnhof für 158 Millionen Euro erworben. Es ist die größte Hoteleinzeltransaktion seit 1998. Verkäufer ist Kildare Partners und ein in Luxemburg ansässiger Insolvenzverwalter der Eigentumsfirma.

 

Im Auftrag von Kildare Partners und einem in Luxemburg ansässigen Insolvenzverwalter der Eigentumsfirma (Asset Manager Curzon Advisers Ltd) war das Immobilienunternehmen JLL beim Verkauf des Le Méridien Munich beratend tätig und hat die Transaktion begleitet. Olswang hat den Asset Manager Curzon Advisers Ltd. beim Verkauf eines Hotel- und Geschäftsgebäudes in München beraten.Käufer des zentral, gegenüber dem Hauptbahnhof, gelegenen Hotels mit 381 Zimmern ist der offene Immobilienfonds Deka I. Die Transaktion war ein „Asset Deal“ auf Basis des bestehenden langfristigen Pachtvertrages mit Starman Hotels.

Das Hotel, 2002 eröffnet, verfügt über 381 Zimmer und Suiten, Restaurant, Tagungs- und Banketträume, Spa sowie einen Innenhof. Insgesamt erstreckt sich das Gebäude über eine Gesamtfläche von 26.181 Quadratmeter, auf das Hotel entfallen 22.407 Quadratmeter. Der Anteil von Büro und Einzelhandel beträgt rund 15 Prozent der Gesamtmietfläche.

Das Grundstück gegenüber dem Hauptbahnhof im Bezirksteil Ludwigsvorstadt-Kliniken der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt ist Teil des teilweise in der Insolvenz befindlichen sogenannten Mars-Portfolios, das die Deutsche Bank dieses Jahr verkauft hat. Das Portfolio umfasst 28 überwiegend gewerblich genutzte Immobilien in ganz Deutschland mit einem Marktwert von rund 1 Milliarde Euro. Regionale Schwerpunkte sind unter anderem Hamburg, Düsseldorf, München und Frankfurt. Curzon Advisers Ltd. fungierte als Asset-Manager für das Objekt und steuerte den Verkaufsprozess. Olswang hat Curzon Advisers Ltd. beim Verkauf des Grundstücks sowie bei der Abstimmung mit dem eingesetzten Luxemburger Insolvenzverwalter beraten.

„Neben dem Verkauf des Sheraton Frankfurt Airport Hotel (1.020 Zimmer) in 1998, ebenfalls begleitet von JLL, stellt die Veräußerung des Le Méridien Munich die größte Hoteleinzeltransaktion in Deutschland dar“, so Christoph Härle, CEO EMEA der Hotels & Hospitality Group von JLL. Laut einer Befragung von JLL unter Investoren wurde der Münchner Hotelimmobilienmarkt mehrmals nach London und Paris zu einem der attraktivsten europäischen Standorte gewählt. „Der Verkauf des Le Méridien Munich war geprägt von einem wettbewerbsintensiven Bieterprozess mit einer Vielzahl an Investoren aus Europa, USA und Asien. Es bot sich hier den Investoren die seltene Gelegenheit, ein etabliertes Hotel in einem der begehrtesten Hotelmärkte Europas zu erwerben. Die Transaktion verdeutlicht einmal mehr das vorherrschend große Interesse an der Assetklasse Hotel“, so Härle.

Bildrechte: Le Méridien Munich Hotel

Quelle: Pressemeldung JLL und Olswang vom 02.03.2015