Obergiesing: Arcadis mietet im Giesinger

Das Güro-und Geschäftsgebäude Giesinger hat einen neuen Mieter: Mitte August bezog das führende Planungs- und Beratungsunternehmen im Bereich Naturgüter und bauliche Vermögenswerte, die Arcadis Deutschland, eine rund 760 Quadratmeter große Bürofläche.

 

Der Bürokomplex befindet im Stadtteil Obergiesing und ist Eigentum der Büschl Unternehmensgruppe. Es liegt südlich am neuen Quartier Parkviertel Giesing. Das Immobiliendienstleistungs-Unternehmen Savills war bei der Vermittlung sowohl für den Vermieter V & I Management GmbH & Co. KG als auch für den neuen Mieter beratend tätig.

„Wir freuen uns, dass wir den globalen Anbieter von Beratungs-, Projektmanagement- und Ingenieurleistungen in den Bereichen Infrastruktur, Wasser, Umwelt und Immobilien und die V & I Management GmbH & Co. KG zusammenbringen konnten. Das 2011 fertiggestellte, 38.100 Quadratmeter große Bürogebäude bietet moderne Arbeitsflächen in zentraler Lage und ist daher als Unternehmensstandort sehr geeignet“, so Nico Jungnickel, Director Office Agency in München bei Savills.

Das Bürogebäude ist in einer Struktur aus Beton und Metall eingeflochten. Weil die Landeshauptstadt München nicht so recht glücklich mit einer Errichtung des „Giesinger“ ohne Bebauungsplan war, schrieb der Investor Park Immobilien GmbH & Co. KG einen Wettbewerb für die Fassade des Büroriegels an der Tegernseer Landstraße aus. Den realisierten Siegerentwurf von Hild und K Architekten können seit vergangenen Jahr nun die Autofahrer des Mittleren Rings bestaunen. „Jedes Material, jedes System hat eine ihm innewohnende Logik“, erläutert Andreas Hild in der aktuellen Ausgabe des „Baumeister“. „Als Architekt habe ich die Aufgabe, diese Logik zu finden – zumindest die Möglichkeiten auszuloten und ihre Grenzen zu erforschen.“

Für die Fassade des fast 300 Meter langen Bauriegels des Giesinger setzte das Architekturbüro Hild und K auf das Material gegossener Betonteile und Metall, die sie – ähnlich den Bändern eines Korbs – miteinander verflechteten. Nach dieser Logik des Über einem zweigeschossigen braunen Betonsockel, wurde ein darüberkragender schneeweißer Gebäudeteil gesetzt. Davon grenzt sich der braune Gebäudequader ab, in dem unter anderem das Motel One untergebracht ist. Die braune Farbe des gesäuerten Betons wurde durch die Zugabe von Sand und Pigmenten erzeugt. Die strahlend weiße Fassade ergibt sich durch die Verkleidung mit in unterschiedlichen Weißtönen pulverbeschichteten Aluminiumblechen.

Auch an die Nutzer der Waben wurde gedacht: Eine Isolierverglasung sorgt für hohe Schalldämmwerte, eine außen liegende Jalousie für Sonnenschutz.

Quelle: Pressemeldung Savills im August 2016