Allach: Spatenstich für Diamaltpark mit 750 Wohnungen

Auf dem ehemaligen Gelände der Diamaltwerke in München-Allach realisiert die Isaria Wohnbau AG ein Stadtquartier mit über 8,5 Hektar Grünfläche. Mit einem ersten Spatenstich am 24. November 2017 beginnen nun auch offiziell die Arbeiten zur Baufeldfreimachung, die Voraussetzung für den Hochbau ab 2018 sind.

 

Der Markenname Diamaltpark ist eine Reminiszenz an die historischen „Diamaltwerke“ und verweist auch auf die nun entstehende Parklandschaft in der Mitte des neuen Stadtquartiers.
Die Isaria Wohnbau AG hat das Gebiet seit 2011 entwickelt und zuletzt auf dem Areal noch den südlichen Grundstücksteil für weitere 100 Wohneinheiten erworben und ist somit nun alleiniger Bauherr des Gesamtareals. Mit diesem Projekt werden rund 10 Prozent der jährlich in München geplanten 7.500 Wohneinheiten bauplanungsrechtlich gesichert.

Im Frühjahr 2018 folgt der Baustart für die ersten beiden östlichen Bauabschnitte entlang der Bahn mit rund 350 Wohneinheiten. Hiervon entfallen etwa 160 Wohneinheiten auf den sozialen Wohnungsbau und weitere 190 Wohnungen, die voraussichtlich im Einzelvertrieb an Privathaushalte und Kapitalanleger verkauft werden. Das Wohnungsangebot umfasst ein bis fünf Zimmer Eigentumswohnungen, mit Wohnflächen von rund 50 bis 120 Quadratmetern. Diese ersten Wohneinheiten werden bis 2020 fertiggestellt und bezugsfertig.

Neben den Wohngebäuden entstehen im Diamaltpark u.a. Kitas, Büros und ein Bürgertreff. Der landschaftlich sehr schön gestaltete Park bietet den zukünftigen Bewohnern als „grüne Insel“ inmitten des Areals viel Freiraum und Freizeitwert.

Das Werkstättengebäude und das Gebäude der sogenannten „Suppenwürze“ sind historische Baudenkmäler, die mit Gastronomieangeboten und Gewerbeflächen einer neuen Nutzung zugeführt werden. Diese beiden historischen Gebäude prägen die Identität des Standorts und werden durch einen Neubau verbunden. Die zwei Bestandsgebäude und der Neubau rahmen den neuen Quartiersplatz ein. Auch die denkmalgeschützte Mauer westlich des Areals bleibt erhalten. Im südlichen Teil des Areals werden drei Kindertagesstätten 2 Hort-, 6 Kindergarten- und 5 Krippengruppen mit insgesamt 260 Plätzen neu entstehen.

Nachdem mit dem „Kesselhaus“ bereits ein Baudenkmal von einem privaten Eigentümer saniert wurde, steht nun auch durch die Isaria die Revitalisierung des Werkstättengebäudes und der Suppenwürze auf dem Plan. Der Architektenwettbewerb für den Diamaltplatz und der denkmalgeschützten Gebäude startet im Dezember 2017.

Quelle: Isaria Wohnbau, 24.11.2017

Bildnachweis: Visualisierung Isaria Wohnbau

Juli 2017: B-Plan für Diamalt-Quartier mit 780 Wohnungen

Im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung wurde am 19. Juli 2017 der Billigungsbeschluss und vorbehaltliche Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan mit Grünordnung für das ehemalige Diamalt-Gelände in München-Allach gefasst.

Hier soll ein neues Quartier mit bis zu 780 Wohnungen, sozialen Einrichtungen sowie Grün- und Freiflächen entstehen. Für das ehemalige Diamalt-Gelände in München-Allach wurde ein städtebaulicher und landschaftsplanerischer Wettbewerb ausgelobt, der im Dezember 2015 entschieden wurde. Das Preisgericht zeichnete das Büro pesch partner architekten stadtplaner, Dortmund / Stuttgart mit Helen Rohde (pp a|s, Dortmund) mit dem ersten Platz aus. Auf dem zirka 8,2 Hektar großen Gebiet entsteht ein qualitätvolles Wohnquartier für unterschiedliche Einkommensgruppen. Außerdem sind dort soziale Einrichtungen wie Kinderkrippe, Kindergarten und Hortgruppen sowie die erforderlichen öffentlichen Grün- und Freiflächen geplant. Das derzeit brachliegende Areal ist geprägt von den denkmalgeschützten und weithin sichtbaren ehemaligen Werksgebäuden der Diamalt AG, die hier bis zirka 1994 ansässig war.

Quelle: Pressemeldung des Referats für Stadtplanung und Bauordnung der  Landeshauptstadt München vom 19.7.17

Dezember 2015: Ausstellung zum künftigen Wohnquartier im Diamalt-Areal

 

Der städtebauliche und landschaftsplanerische Wettbewerb für das Baugebiet ehemaliges Diamalt-Gelände in Allach können vom 23. Februar bis 4. März (Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr) in der Blumenstraße 28b (Erdgeschoss) besichtigt werden. Der erste Preis wurde an pesch partner architekten stadtplaner, Dortmund/ Stuttgart mit Helen Rohde (pp a|s, Dortmund) vergeben.

Die Isaria Wohnbau Objekt Am Münchfeld GmbH hat in Abstimmung mit der Landeshauptstadt München den Planungswettbewerb ausgelobt. Im zirka 8,2 Hektar großen Wettbewerbsgebiet soll ein qualitätvolles Wohnquartier mit etwa 680 Wohnungen für unterschiedliche Einkommensgruppen mit notwendigen sozialen Einrichtungen sowie den erforderlichen Grün- und Freiflächen entwickelt werden.

Das derzeit brachliegende Areal ist geprägt von seinen heute denkmalgeschützten und weithin sichtbaren ehemaligen Werksgebäuden der Diamalt AG, die hier bis 1994 ansässig war. Der bestehende Bebauungsplan Nr. 1904, der für das Planungsgebiet Gewerbegebietsnutzung und ein Sondergebiet Fachmarkt festsetzt, soll durch den Bebauungsplan Nr. 2103 ersetzt werden.

Das Preisgericht unter dem Vorsitz des Architekten Thomas Jocher zeichnete drei Teams aus:

1. Preis: pesch partner architekten stadtplaner, Dortmund/ Stuttgart, mit Helen Rohde (pp a|s, Dortmund)

2. Preis: Trojan Trojan + Partner, Darmstadt, mit WGF Objekt Hirschmann Lehner Landschaftsarchitekten, Nürnberg

3. Preis: planquadrat, Darmstadt, mit Bierbaum.Aichele.Landschaftsarchitekten Mainz/ Frankfurt a. M.

 

Quelle: Referat für Stadtplanung und Bauordnung Landeshauptstadt München vpm 28.12.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stadtrat billigt Bau von 600 Wohnungen auf dem Diamaltareal  

Am 29. Juli 2015 hat der Münchner Stadtrat für das Gelände der ehemaligen Diamalt-Werke in München-Allach die Änderung des Flächennutzungs- und Bebauungsplanes beschlossen. Bis Ende des Jahres will die Projektentwicklerin Isaria Wohnbau AG nun einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb durchgeführen.

 

Die Isaria Wohnbau AG hat das weitgehend unbebaute 70.000 m2 große Gelände 2011 deutlich unterhalb des Verkehrswertes von Gewerbeflächen erworben, nachdem der Voreigentümer jahrelang keine Ansiedlungserfolge erzielen konnte. Seitdem wurde in Abstimmung mit der Landeshauptstadt München die künftige Nutzung als eines der größten neuen Wohngebiete entwickelt. Der Baubeginn der mindestens 600 Wohnungen mit einem Projektvolumen von über 250 Millionen Euro ist für 2017 geplant.

Das neu entstehende Quartier liegt in unmittelbarer Nähe zahlreicher Einkaufs- möglichkeiten und der S-Bahnstation Allach. Von hier aus erreicht man in 15 Fahrminuten den Münchner Hauptbahnhof.

Quelle: pressemeldung Isaria Wohnbau AG vom 30.07.2015

Visalisierung: Isaria Wohnbau AG

Ausschuss fasst Aufstellungsbeschluss

Am 8. Juli 2015 hat der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Münchner Stadtrat den Aufstellungs- und Eckdatenbeschluss für das geplante Wohnqurtier auf dem Areal des ehemaligen Diamalt-Geländes gefasst. Damit kann die Isaria Wohnbau das Projekt starten.

 

Für den Bereich des ehemaligen Diamalt-Geländes in Allach im nordöstlichen Münchner Stadtbezirk Allach-Untermenzing erfolgt ein Aufstellungs- und Eckdatenbeschluss mit dem Ziel der Schaffung eines allgemeinen Wohngebietes anstelle der bisherigen Planung einer gewerblichen Entwicklung. Das Areal ist ein historischer Ort, seit dem 19. Jahrhundert wurden hier Backpulver, Suppenwürze, Saucenpräparate hergestellt. Nachdem eine gewerbliche Entwicklung scheiterte, übernahm die Münchner Isaria Wohnbau AG den Grund, um dort Wohnraum zu schaffen.

Durch die Aufstellung eines Bebauungsplanes mit Grünordnung sowie durch die Änderung des Flächennutzungsplanes mit integrierter Landschaftsplanung im Parallelverfahren wurden für die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers endlich die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Im Oktober 2014 hatte es von der Isaria gegenüber immobilienreport geheißen, man gehe bis Ende 2014 von dem Aufstellungsbeschluss des Stadtrats aus.

Nun soll ein qualitätsvolles Wohnquartier mit zirka 680 Wohnungen und den entsprechenden sozialen Einrichtungen und den erforderlichen Grün- und Freiflächen entstehen. Das Gebiet wird unter Berücksichtigung der Baudenkmäler und des Schallschutzes entwickelt werden. Mit dem Beschluss wurden die Grundlagen für einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb festgelegt. Im Rahmen der geplanten Änderung des Flächennutzungsplanes mit integrierter Landschaftsplanung sollen nicht nur die Flächen des ehemaligen Diamalt-Geländes an die aktuelle Entwicklung angepasst werden, sondern auch gleichzeitig die Flächen des nördlich angrenzenden so genannten „Junkers-Geländes“ vom Industriegebiet in ein Gewerbegebiet geändert werden.

Quelle: Pressemeldung des Referats für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München vom 08.07.2015 

Fotografien: Ulrich Lohrer/ immobilienreport