Mieteinsparpotential für Studenten

München ist der teuerste Wohnort für Studenten. Das Maklerportal immowelt hat nun die mögliche Ersparnis untersucht, wenn statt ein Einzel-Apartment die vergleichbare Wohnfläche in einer WG bezogen wird.

 

 

Auch wenn der Frühling endlich Deutschland erreicht, eine Übernachtung auf dem Campus ist auch Studenten nicht zumutbar. München ist Deutschlands teuerster Studentenstadt: Wer sich hier einschreibt, muss für eine bis 40 Quadratmeter große Single-Wohnung im Durchschnitt 16,30 Euro pro Quadratmeter zahlen. Am zweitteuersten ist Frankfurt  mit 14,80 Euro pro Quadratmeter (siehe Grafik links).

Studenten weichen deshalb häufig auf WG´s mit anderen Komilitonen aus. Das Einsparpotential richtet sich danach, wie teuer die größeren WG-Wohnungen sind, wieviel Personen sich diese teilen und wie das Verhältnis der Mieten der Single-Wohnungen dazu ist. Immowelt hat die Mieten von Wohnungen bis 40 Quadratmeter (Singles) sowie die für 80 bis 120 Quadratmeter im Zeitraum zwischen September 2012 und Februar 2013 für Universitätsstädte mit mehr als 20.000 Studierenden untersucht (siehe Grafik Seite 11). Dabei wurde jeweils eine Wohnfläche von 40 Quadratmeter pro Mieter unterstellt – für viele Studenten eher ein Luxus.

Ergebnis: In München lassen sich durch die WGs pro Quadratmeter Wohnfläche etwa 17 Prozent an Miete sparen. Das relative Einsparpotenzial ist in den Studentenhochburgen Gießen (-31 Prozent), Karlsruhe (-29 Prozent), Trier (-27 Prozent) und Erlangen (-26 Prozent) am größten. Nur in Düsseldorf zahlen Studenten für eine eigene Wohnung und die WG gleichviel pro Quadratmeter: rund 10 Euro. Davon können Münchner Studenten nur träumen.