Augsburg: Museale Erweiterung

Die Buchegger-Villa im Thelotviertel reicht akls Architekturmuseum nicht mehr aus. Nun haben die Mäckler Architekten mit ihrem Entwurf für einen Anbau des Augsburger Architekturmuseums die Jury überzeugt.

 

Herzstück des als erste Gartenstadt Deutschlands bezeichneten, von dem Architekten Sebastian Buchegger entworfenen Thelotviertels (1907 - 1927)  ist seine eigene Villa. Dort befindet sich seit 17 Jahren die Augsburger Zweigstelle des Architekturmuseums der TU München. 

Durch einen Anbau soll das Museum nun eine zeitgemäße Ausstellungsfläche bekommen und an Attraktivität gewinnen. Unter den von fünf Architekturbüros eingereichten Plänen sieht die Jury unter Vorsitz von Professor Winfried Nerdinger in dem Entwurf der Frankfurter Mäckler Architekten eine „in höchstem Maße überzeugende Lösung“. Der Neubau lehnt sich in der Farbgestaltung an den Altbau an, ohne den Blick auf die Buchegger-Villa zu verstellen. Die eigentliche Ausstellungsfläche befindet sich in einem Kellergeschoß. Auf der Straßenseite weist der Bau einen Giebel und eine Terrasse auf, auf der Gartenseite erzeugen zwei spitz zulaufende Giebel eine fast sakrale Anmutung.

Bildnachweis: Visualisierung Mäckler Architekten