Peter Behrens oder die Schule der Architektur der Moderne

Das Universalgenie Peter Behrens gilt mit seiner Tätigkeit für die AEG nicht nur als Vorreiter der sachlichen Architektur und des Industriedesigns. Mit der AEG-Turbinenhalle schuf er eine Ikone der Industriearchitektur. Für ihn arbeiteten auch die später führenden Architekten der Moderne, Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe und Le Corbusier.

 

Peter Behrens wurde am 14. April 1868 als Sohn einer schleswig-holsteinischen Gutbesitzers in Hamburg geboren. Er besuchte von 1877 bis 1882 das altsprachlich und künstlerisch ausgerichtete Christianeum in Altona.

Ausbildung und Tätigkeit als Maler

 Von 1885 bis 1891 studierte er Malerei an verschiedenen Kunstakademien in Deutschland, so in Karlsruhe und in Düsseldorf (ab 1889) – wo er als Schüler beim Maler Ferdinand Brütt war. Neben der Hollandreise 1890 wurde er während eines Besuches der École du Petit Boulevard in Paris durch die monochrome Stimmungsmalerei der Schule der Luminaristen beeinflusst. Seine Bilder dieser Zeit sind stark impressionistisch und naturalistisch geprägt. 1892 wechselte er nach München, dem Zentrum der Jugendstilbewegung, wo er selbständig arbeitete und 1892 Mitbegründer der der Münchner Secession, der bekannte Künstler wie Franz von Stuck, Hans Thoma und Max Liebermann angehörten. Er trat jedoch bald wieder aus und gründete zusammen mit den Avantgardisten Max Slevogt und Lovis Corinth die Freie Vereinigung Münchner Künstler.

Kunsthandwerk und Vereinigte Werkstätten

Zudem beschäftigte sich Behrens, vom Jugendstil angeregt, in dieser Zeit verstärkt auch mit Innendesign. Nach der VII Internationalen Ausstellung im Münchner Glaspalast mit Arbeiten des Kunsthandwerks gehörte Behrens aus 1897 zu den Mitbegründern der Vereinigten Werkstätten für Kunst und Handwerk, zu deren Mentoren Bruno Paul, Bernhard Pankok, Richard Riemerschmid und Hermann Obrist gehörten. Zu den fortschrittlichen Designer gehörten neben Behrens auch der Goldschmied Paul Haustein, der Architekt und Kunsttheoretiker Paul Schultze-Naumburg und der Keramiker Theo Schmuz-Baudiß. Von Behrens entstanden nun verstärkt kunsthandwerkliche Arbeiten aus Glas und Porzellan. Er publizierte aber auch seine Ideen und Grafiken in dem wichtigsten Organ des Jugendstils, der Otto Julius Bierbaum und Julius Meier-Graefe herausgegebenen von Otto Kunst- und Literaturzeitschrift Pan und sorgte so, dass er zunehmend bekannt wurde.

Mathildenhöhe in Darmstadt und die Hinwendung zur Architektur

Unter dem Leitspruch „Mein Hessenland blühe und in ihm die Kunst“ rief der Großherzog Ernst Ludwig von Hessen die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt ins Leben. Aus einer Verbindung von Kunst und Handwerk erwartete er eine wirtschaftliche Belebung für sein Land. Das Ziel der Künstler sollte die Erarbeitung neuzeitlicher und zukunftsweisender Bau- und Wohnformen sein. Als Mäzen berief er führende Künstler, Architekten und Designer des Jugendstils. Zu den leitenden Künstlern gehörten der Architekt und Erbauer des Wiener Secessionsgebäudes, Joseph Maria Olbrich, und Behrens.

Im gleichen Jahr heiratete er Lilly Krämer (Bild links oben). Auf der Mathildenhöhe fing Behrens an, sich mit Architektur zu beschäftigen. Als sich die Kolonie 1901 der Öffentlichkeit mit der Ausstellung Ein Dokument Deutscher Kunst vorstellte, war es vor allem das von ihm entworfene Haus Behrens (Bild links), das überzeugte. Allerdings stießen sich einige Fachleute an der Tatsache, dass Behrens in Sachen Architektur ein reiner Autodidakt war. 1902 hielt Behrens auch Meisterkurse am Bayerischen Gewerbemuseum in Nürnberg, weil er dadurch auch die Möglichkeit sah, Handwerker mit den Ideen der progressiven Künstler vertraut zu machen.

Direktor der Kunstgewerbeschule Düsseldorf

1903 wurde Behrens Direktor an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf. Er hatte sich  im Oktober 1902 um den Posten beworben, weil er sich in Darmstadt und die Künstlerkolonie nicht recht gegen den akademisch ausgebildeten Architekten Olbrich reüssieren konnte und hatte sich aber in Düsseldorf gegen bekannte Mitbewerber wie die Architekten Martin Dülfer und Wilhelm Kreis durchsetzen können. Als erst 34jähriger erhielt er nun als Direktor ein hohes Eingangsgehalt von 6600 Mark.

Universalgenie Behrens: Vom Schriftdesign bis zur Landschaftsarchitektur

Doch aufgrund des starken Widerstands der konkurrierenden Kunstakademie  und von ihr beherrschten Düsseldorfer Kunstszene wich Behrens über den von Karl Ernst Osterhaus – des Direktors des Deutschen Museums für Kunst und Handel und Gewerbe in Hagen, in seinen gestalterischen Arbeiten Richtung Corporate Design und Schriftgestaltung (Schriften Behrens-Fraktur, - Kursiv, - Antiqua) aus. So entwarf es zusammen mit Anna Simons 1908 den Schriftzug „Dem deutschen Volke“ an dem von Paul Wallot erbauten Reichstagsgebäude in Berlin.

Auch als Architekt war Behrens tätig: So gestaltete er ein Garten und Pavillon in der Deutschen Gartenbau- und Kunstausstellung Düsseldorf 1904 und entwarf für den vom Pavillon begeisterten Lebensmittelhändler Gustav Obenauer eine Villa in Saarbrücken.

Die Architektur der Villa Obenauer nahm durch die Kombination kubischer Baukörper, seinem raumbewussten Schichten und Stapeln, im Gleichgewicht von Horizontalen und Vertikalen, in der geometrischen Gliederung der Flächen und mit seinem flachen Dach bereits zahlreiche Elemente der Architektur der Moderne vorweg.

Mit dem Eduard-Müller-Krematorium (siehe Bild links oben) in Haagen entwarf er ein Gebäude, das durch seine moderne und geradlinige Schlichtheit beeindruckte. Es wurde am oberen Abschluss des am Hang gelegenen Friedhofs als blockhaft geschlossene Bau wurde mit einem Dreiecksgiebel und flachem Satteldach errichtet gebaut. Der seitlich stehende Kaminturm ist in der Art eines Campanile, in geometrisch-abstrakten, von der Florentiner Renaissance angeregten Formen gehalten

Zudem führte Behrens als Direktor der Kunstgewerbeschule sehr viele Dienstreisen durch, so etwa nach Den Haag, Wien, London, Karlsruhe, München, Dresden, Berlin, Hamburg und Oldenburg und zur Weltausstellung nach St. Louis in den USA.

Für die AEG weltweit erster Industriedesigner

1907 ließ Behrens sich in Berlin als selbstständiger Architekt nieder. Er galt als bekannter Designer und Architekt der Avantgarde Deutschlands und war einer der Mitgründer der im gleichen Jahr ins Leben gerufenen Deutschen Werkbund. Den Schritt in die Selbständigkeit wurde ihm durch die Bestellung zum Künstlerischen Beirats des Elektrokonzerns AEG aufgrund einer Entscheidung des AEG Direktors Paul Jordan erleichtert. Er wurde damit weltweit erste Industriedesigner.

Für diesen Konzern war er in den Folgejahren auf nahezu allen Disziplinen der Gestaltung tätig, von grafischen Arbeiten wie Werbeprospekten über Produktentwürfe von Haushaltsgeräten bis zu großen Fabrik- und Verwaltungsbauten. Im Rahmen dieser Tätigkeit schuf er nicht nur die Vorentwürfe des heutigen Logos der AEG, sondern beeinflusste das gesamte Erscheinungsbild des Unternehmens.

„Beim Design geht es nicht darum, funktionelle Formen zu verzieren, sondern darum, Formen zu finden, die dem Charakter des Objekts entsprechen und neue Technologien zur Geltung bringen“, so Peter Behrens. Behrens und sein Team entwarf das Logo AEG, aber auch Produkte wie Lampen, Ventilatoren  oder Brotröster.

Die Ikone der Industriearchitektur

Das bekannteste Bauwerk dieser Zeit ist die zwischen 1908 und 1909 errichtete AEG-Turbinenfabrik (siehe großes Foto ganz oben) in Berlin Moabit. Mit der Vorgabe, im großen Stil einen eindrucksvollen und kultivierten Bau zu entwerfen, entwarf Peter Behrens eine neue Industriearchitektur, die sich der modernen Materialien Eisen, Glas und Beton bediente und eine bis dahin nie gekannte Transparenz durch große Glasflächen, die er zwischen die Eisenstützen spannte, schuf. In Absprache mit Behrens konstruierte der Ingenieur Karl Bernhard ein äußerst zweckmäßiges technisches Gebäude, das die enormen Lasten der Kranbahn für die Turbinenproduktion aufnehmen konnte.

Es folgten als weitere Kathedralen der Industriearchitektur, die AEG-Montagehalle für Großmaschinen, Neue Fabrik für Bahnmaterial der AEG sowie die Kleinmotorenfabrik der AEG in Berlin. Als AEG-Gründer Emil Rathenau und sein Sohn Walter Rathenau ein neues Unternehmen zur Herstellung von Automobilen gegründet, die Neue Automobil-Gesellschaft (N.A.G.), errichtete Behrens dafür das riesige Gebäude mit dem 58 Meter hohen Turm in Berlin-Oberschöneweide, das heute seinen Namen trägt (Peter-Behrens-Bau). Zudem errichtete er für die AEG verschiedene Werkssiedlungen.

Schule für die führenden Architekten der Moderne

Zu seinen Mitarbeitern gehörte der junge Walter Gropius und – von Bruno Paul kommend – Ludwig Mies van der Rohe. Weitere Mitarbeiter waren Max Hertwig, Adolf Meyer, Jean Krämer, Bernhard Weyrather sowie zeitweilig der Schweizer Charles-Edouard Jeanneret-Gris, der sich später Le Corbusier nannte.

Behrens gilt als der führende Industriearchitekt seiner Zeit. In diesem Gebiet war er seiner Zeit weit voraus, indem er durch „strenge Raumgeometrie“, den „Verzicht auf Schmuckformen“ den reinen Nutzbau in den Mittelpunkt seines Schaffens setzte und damit den Weg frei machte für die Ideen der Neuen Sachlichkeit, des Bauhauses, und den Architekten der Moderne.

Zu seiner Tätigkeit für die AEG kamen prestigeträchtige Großaufträge, so der Bau der monumentalen Kaiserlichen Botschaft in Sankt Petersburg, das Verwaltungsgebäude der Mannesmannröhren-Werke in Düsseldorf, das bereits den Stil der neuen Sachlichkeit vorwegnahm, sowie das Verwaltungsgebäude der Gummiwerke Continetal AG in Hagen.

Vordenker des sparsamen Bauens und Schöpfer von Industriepaläste 

Nach dem Krieg und in den 1920er Jahren machte Behrens erneut eine Weiterentwicklung durch. So suchte Behrens unter dem Einfluss der wirtschaftlichen Notlage nach Möglichkeiten für finanzielle Einsparungen beim Bauen. 1918 erschien seine Schrift „Vom sparsamen Bauen“, in der er sich für Typisierung und Verwendung preiswerter Materialien wie Schlackenbeton, den er bereits in der AEG-Werkssiedlung in Hennigsdorf eingesetzt hatte. Bei städtebaulichen Entwürfen von Wohnsiedlungen hielt Behrens zudem eine Konzentrierung und Zusammenlegung wichtiger Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen Kinderhorten und Ladenlokalen für wichtig. Seine Ideen wurden auch von Walter Gropius, Ernst May und Le Corbusier aufgegriffen, weiterentwickelt und im zum Teil großen Rahmen (Neues Frankfurt) umgesetzt.

Expressionsmus in der Industriearchitektur

Im Gegensatz zu deinem im Wohnungsbau propagierten sparsamen und industriell vorgefertigten Bauen steht seine imposante Industriearchitektur in der Weimarer Republik. Nach dem Ersten Weltkrieg durchlief Behrens eine expressionistische Phase. Das bekannteste Werk dieser Periode ist das Verwaltungsgebäude der IG-Farben Hoechst AG, Frankfurt (1920-1925, Bild links). Der Baukörper ist hier außen wie innen als Bauplastik aufgefasst. Gotisierende Bündelpfeiler (die eine Stahlkonstruktion verbergen), kristalline Beleuchtungskörper sowie das Zusammenspiel von Licht und Farben verleihen dem Innenraum die Spiritualität gotischer Dome. Die Wahl des Backsteins – das Material der norddeutschen gotischen Dome – unterstreicht diese Wirkung noch. Auch bei der Gestaltung des rund 86 Meter breiten und etwa 25 Meter hohen Hauptlagerhaus der Gutehoffnungshütte (1921 -1925) setzte Behrens bei der Verkleidung auf Klinker. Weiß abgesetzte Putzbänder, Fensterreihung, Gesimse und Vordach, verleihen dem Bau mit seiner langgestreckten Zeilenform eine stark horizontal betonte Gestalt verleihen und verraten den Einfluss der Architektur von Frank Lloyd Wright.

Behrens Wohnungsbauten im Stil der Moderne

Ab 1925 kehrte Behrens zu einer ruhigeren Formensprache und damit zur geometrischen Grundform sowie zum klaren Rastersystem zurück. Al sein ehemaliger Mitarbeiter Ludwig Mies van der Rohe, 1926 zum Leiter der Ausstelung des Deutschen Werkbundes ernannt wurde und mit der Weißenhofsiedlung eine Mustersiedlung im Stil der Architektur der Moderne plante, dachte er bei der Auswahl der Architekten auch an Behrens. Dieser entwarf das sogenannte Terrassenhaus Am Weißenhof 30–32, Hölzelweg 5, das durch einen komplexen Grundriss auffällt.  

In dieser Periode entstanden auch die Wohnhausanlagen in Wien. Beim „Franz Domes Hof“, Wien 5, Margaretengürtel 126-134 (1928-1929) etwa erfuhr der breit gelagerte Baukörper durch lange Balkongruppen und eingeschnittene, mit Gesimsbänderungen zusammengefasste Loggienbänder eine Horizontalgliederung, die von den Stiegenhaustürmen vertikal durchschnitten sind.

Auch das von Behrens entworfene Haus Kurt Lewin in Berlin-Nikolassee, die Villa Gans (Foto links) in Kronberg im Taunus und die Mietshausgruppe Bolivarallee 9 in Berlin-Westend sind im Stil der Architektur der Moderne gehalten.

Lehrer und Städteplaner

Obwohl Behrens Wirkung auf die zeitgenössische Architektur gegenüber der Avantgarde der Moderne nachließ, übte er weiterhin als Lehrer und Vorsitzender verschiedener Gremien großen Einfluss aus. 1921 wurde er an die Kunstakademie Düsseldorf berufen, 1922 zudem Nachfolger Otto Wagners als Leiter der Meisterschule für Architektur an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Bis 1927 war Behrens hier Direktor der Architekturabteilung. Zu seinen Schülern zählten unter anderem Victor Grünbaum, der später in den USA unter den Namen Victor Gruen die Shopping Mall erfinden sollte sowie der Münchner Architekt Hans Döllgast. Auch bildete er Robert Kramreiter, Otto Niedermoser, Ernst A. Plischke, Anton Brenner und Alexander Popp – mit dem er zusammen später die Tabakfabrik Linz erbaute – zu Architekten aus.

In der Spätphase seines Schaffens trat Behrens vor allem durch städtebauliche Entwürfe hervor, der bekannteste ist die Gestaltung des Alexanderplatzes in Berlin. Sie besteht aus zwei den Durchgang zum Bahnhof Alexanderplatz einschließenden Gebäuden „Alexanderhaus“ und „Berolinahaus“, wovon das südöstliche in abgewinkelter Form den Platz einfassen sollte, der, von Straßenbahnlinien durchkreuzt, ein ovales Rasenstück in seiner Mitte hatte.

Von NS-Chefideologe Rosenberg geschmäht, von Hitler geehrt

Zudem sollte er für seinen alten Auftraggeber, der AEG, in Berlin eine riesige neue Zentrale errichten. Als Vater der Architektur der Moderne wurde Behrens jedoch im Nationalsozialismus von dem führenden NS-Ideologen Alfred Rosenberg abgelehnt dieses Gebäude entlang Albert Speers Nord-Süd-Achse in Berlin zu errichten.  Nach dem Tode von Hans Poelzig 1936 übernahm Behrens jedoch auf Fürsprache von Adolf Hitler, der Behrens monumentale Deutsche Botschaft in Sankt Petersburg schätzte, die Leitung der Meisterschule für Architektur an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin. Während seine bekanntesten Schüler Gropius und Mies van der Rohe im amerikanischen Exil die Ideen der Architektur der Moderne verbreiteten, blieb Behrens im nationalsozialistischen Deutschland. 

Am 27. Februar 1940 starb Peter Behrens im Hotel Bristol in Berlin, wo er sich aus der Flucht vor der Kälte seines ungeheizten Anwesens einquartierte hatte.

 

Werke (Bauten – Auswahl)

1901: Wohnhaus Behrens, Mathildenhöhe, Darmstadt

1904: Pavillon Gartenschau Düsseldorf

1906: Wohnhaus Obenauer, Saarbrücken

1908: Eduard-Müller-Krematorium,

1909: AEG-Turbinenhalle, Huttenstr. 12-19, Moabit, Berlin

1909: Wohnhaus Schröder (im Krieg zerstört), Hagen.

1909: Alte Bahnfabrik, Dachgarten, AEG-Hochspannungsfabrik, Berlin

1910: Katholisches Gesellenhaus, Neuss

1910: Villa Cuno, Hagen

1910: AEG-Bootshaus Elektra, Oberschöneweise, Berlin

1911: Gaswerk Ost, Osthafen, Frankfurt am Main  

1911: AEG-Werkwohnsiedlung, Henningsdorf bei Berlin

1912: Mannesmann-Haus, Düsseldorf

1912: Kaiserlich Deutsche Botschaft, Sankt Petersburg, Russland

1912: Wohnhaus Goedecke, Hagen

1912: Haus Wiegand (Dt. Archäolog. Institut), Dahlem, Berlin

1912: Montagehalle für Großmaschinen, Gesundbrunnen, Berlin

1914: Verwaltungsgebäude Continental AG, Hannover (Ausbau 1919–1920)

1913: AEG-Kleinmotorenfabrik, Berlin.

1914: Geschäftshaus Frank & Lehmann, Unter Sachsenhausen 37, Köln

1917: Peter-Behrens-Bau (NAG-Gebäude, WF, Samsung), Oberschöneweide, Berlin

1915: Waldsiedlung Lichtenberg, Hegemeisterweg, Berlin

1923: Siedlung Oberschöneweide, Berlin

1919: Arbeiter- und Werkmeistersiedlung für Deutsche Werft AG, Finkenwerder 

1925: Technisches Verwaltungsgebäude Höcjst AG, Höchst, Frankfurt am Main

1925: Hauptlagerhaus GHH, Oberhausen

1925: Grabmal Friedrich Ebert, Heidelberg

1926: Kolleg St. Benedikt, Salzburg, Österreich

1927: Haus Weißenhofsiedlung, Stuttgart

1929: U-Bahnhöfe für GN Linie (U 8), Berlin

1929: Haus Lewin, Waldsängerpfad 3, Nikolasee, Berlin

1930: Franz-Domes-Hof, Margareten, Wien, Österreich

1930: Mietshausgruppe Bolivarallee 9, Westend, Berlin

1931: Villa Gans, Kronberg/Taunus

1931: Synagoge Kuzmányho, ┼Żilina, Slovakei

1931: Haus „Ring der Frauen“, Deutsche Bauausstellung, Berlin-Charlottenburg (nicht erhalten)

1932: Alexanderhaus, Alexanderplatz, Berlin

1932: Berolinahaus, Alexanderplatz, Berlin

1933: Hohenlanke (Behrens Altersruhsitz, nicht fertiggestellt), bei Neustrelitz

1935: Fabrik der Österreichischen Tabakregie (mit Alexander Popp), Linz, Österreich

1951: Friedenskirche (mit Alexander Popp, Hans Feichtlbauer, Hans Foschum), Linz

 

Bildnachweis (von oben nach unten): Union-Elektricitäts-Gesellschaft, später AEG-Turbinenfabrik Turbinenhalle von Peter Behrens Huttenstraße 12–16 Berlichingenstraße, Foto: Oana Popa; Peter Behrens um 1913, Foto: Waldemar Titzenthaler; Lilli Kramer und Pater Behrens, vor 1899; Wohnhaus Behrens in der Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe bei Darmstadt (1901 erbaut), Foto: Störfix; Eduard-Müller-Krematorium in Hagen, Plakat von Peter Behrens für AEG mit dem von ihm entworfenen Ventilator; AEG-Montagehalle für Großmaschinen, Berlin, Innansicht 2005 (1912), Foto: Achim Bleicher; Mitarbeiter des Büro Behrens um 1909; Fassade der ehem. Dt. Botschaft in St. Petersburg, Foto: DmitriyGuryanov; Industriepark Höchst Blick von Westen in die Brüningstraße auf den Behrensbau mit Brücke und Turm, Foto: Eva K. - Eva K.; Terassenhaus in der Weißenhofsiedlung in Stuttgart, Foto: Ulrich Lohrer; Villa Gans in Kronberg, Falkensteinerstraße, von der Talseite aus fotografiert. Architekt 1928 Peter Behrens, Bauherrin Clara Gans (1881-1957), Foto: Karsten11; Peter Behrens in den 1920er-Jahren;