Dornach: Kreativ arbeiten im Sichtbeton-Rohling mit Relax-Terrasse

Euroboden-Chef Stefan Höglmaier baut für 60 Millionen Euro in Dornach westlich von München nach Plänen von Brandlhuber+ und Muck Petzet Architekten eine markante Büroimmobilie mit 16.000 Quadratmeter BGF – inklusive  Dachterrasse mit Pool und Kaskadentreppe.

 

Das Projekt „Hammerschmidt“an der Karl-Hammerschmidt-Str, Ecke Bahnhofstraße in Dornach bietet Unternehmen jeder Art und Größe frei einteilbare Mietflächen von ab 340 Quadratmeter zur individuellen Gestaltung – stadtnah und mitten im Grünen, direkt vor den Toren Münchens. Mit hochvariablem Raumangebot, attraktiven Außenflächen wie etwa der 2000 Quadratmeter großen Dachterrasse und einer außergewöhnlichen Architektur stehen im Hammerschmidt Abwechslung, Austausch, Gemeinschaft und das Angebot einer Entschleunigung unseres Arbeitsalltags im Mittelpunkt.

Markante Architektur
Das Hammerschmidt ist eine Gebäudestruktur aus rohem Sichtbeton. Der Entwurf der Architekten Brandlhuber+ und Muck Petzet gliedert sich in sechs übereinanderliegende Decks, drei Aufzugskerne sowie eine spektakuläre, außenliegende Kaskadentreppe. Die Kerne teilen die Decks in offene Mieteinheiten von mindestens 340 Quadratmeter, die von den Mietern beliebig kombiniert, konfiguriert und ausgebaut werden können. Umlaufende Balkone und raumhohe Verglasung schenken allen Arbeitsplätzen Tageslicht und einen direkten Zugang an die frische Luft. Das Haus steht auf Stützen über einem halboffenen Parkdeck. Von hier kann man mit dem Lift direkt in sein Büro, auf die Dachterrasse oder in die Café-Bar auf Deck 1 fahren. Als sportliche Alternative zum Fahrstuhl erstreckt sich die Kaskadentreppe über die gesamte Nordseite des Gebäudes. Diese Treppe ist mehr als nur Erschließung – eine attraktive Gemeinschaftszone, die sich für informellen Meetings im Freien und zur Erholung zwischendurch eignet. Das Konzept der gemeinschaftlichen Außenräume findet mit der Dachterrasse seine Fortsetzung. Diese steht allen offen, die hier ihren Arbeitsalltag bereichern oder den Feierabend ausklingen lassen möchten: im Konferenzraum mit Panoramablick, auf dem Skydeck, beim Fitness-Parcours, auf der Freitreppe, am Reflecting Pool oder im Community Garden, in der Mittagspause oder zum Alpenglühen am Abend.

 

Die Architektur ist Medium und Botschaft zugleich: Das Hammerschmidt ist ein ganzheitlich durchdachter Arbeitsort, ein Rohling (*) mit Soft Skills, in dem neue Arbeitskulturen und Work-Life-Balance eine räumliche Entsprechung finden.

Der Ort
Dornach bei München bietet ein ist erholsames Umfeld im Grünen und ist hervorragend an die städtische Infrastruktur angeschlossen. Man genießt beides: Weitblick und Nahverkehr. Nur 200 Meter vom S-Bahnhof Riem entfernt, hat das Gebäude direkten Anschluss an die Münchner Innenstadt mit einer Viertelstunde Fahrzeit. Die Messestadt Riem ist nur 1,5 Kilometer entfernt. In fußläufiger Entfernung finden sich die Galopprennbahn und das Golfzentrum München, Supermärkte, Restaurants und der alte Dorfkern von Riem.

(*) Rough is Enough
Der „Rohling“ bedeutet bei Hammerschmidt eine große Offenheit für die eigenen Gestaltungswünsche, aber keinen Verzicht auf Komfort. Die thermische Aktivierung der Betondecken sorgt zu jeder Jahreszeit für ein angenehmes Innenklima. Das Gebäude nutzt dafür nachhaltige Energiequellen: 85°C warmes Thermalwasser aus 2.700 Meter Tiefe ist der Energielieferant. Lokales Grundwasser sorgt für eine konstante Kühltemperatur im Sommer. Zur natürlichen Belüftung können die Fenster nach Belieben geöffnet werden. Vor den raumhohen Fenstern der Südfassade schützen außenliegende Textilvorhänge vor der Sonne. 

Die Architekten:
Brandlhuber+ und Muck Petzet Architekten verstehen sich als kooperativer Zusammenschluss unterschiedlicher Kompetenzen mit dem Ziel, architektonische Lösungen für Fragen unserer Zeit zu finden und daraus robuste, flexible und in diesem Sinne wirklich nachhaltige Gebäude zu schaffen. Seit 2013 arbeiten sie gemeinsam an verschiedenen Projekten, wie z. B. der „Fahrbereitschaft“ in Berlin-Lichtenberg oder dem Terrassenhaus in Berlin-Wedding.

Der Bauherr:
Euroboden sieht Architektur als gebaute Kultur. Seit seiner Gründung 1999 durch Stefan F. Höglmaier hat sich Euroboden als einer der führenden Entwickler von städtebaulich und architektonisch anspruchsvollen Immobilien im deutschsprachigen Raum etabliert. Die architektonische Vision jedes Projekts gestalten Geschäftsführer Stefan F. Höglmaier und sein Team im offen geführten Dialog mit renommierten Architekten wie Amandus Sattler, Jürgen Mayer H., Arno Brandlhuber, Andreas Hild, Peter Haimerl, Titus Bernhard, Muck Petzet oder David Adjaye. Dabei werden die spezifischen Inhalte der jeweiligen Bauaufgabe – von gesellschaftlicher Verantwortung bis zur Ausführung architektonischer Details, von der Akquise über die Entwicklung bis in den Verkauf – in einem permanenten Austausch aller Projektbeteiligten entwickelt. Diesen schöpferischen und synergetischen Prozess bezeichnet Euroboden als Architekturkultur. Die Projekte von Euroboden sind dafür in der Vergangenheit mehrfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Best Architects Award, dem German Design Award und dem Deutschen Fassadenpreis. Aktuell entwickelt Euroboden u.a. Projekte mit David Chipperfield, David Kohn, Sergison Bates und Thomas Kröger.

Daten:
Adresse: Karl-Hammerschmidt-Straße, Ecke Bahnhofstraße, 85609 Dornach
Größe: 16.000 qm Gesamtmietfläche, teilbar ab 340 qm
Architekten: Brandlhuber+ (Berlin) und Muck Petzet Architekten (München/Berlin)
Fertigstellung: voraussichtlich 2020/2021 

Bildnachweis (von oben nach unten):

Dachterrasse; Außenansicht, Kaskadentreppe, Innenraum auf Deck1, alle Visualisierungen  © Euroboden / Forbes Massie Studios