Schelling Architekturpreis: Lina Ghotmeh und Itohan Osayimwese ausgezeichnet

Mit der Pariser Architektin Ghotmeh zeichnet die Schelling Architekturstiftung eine „Wanderin zwischen Europa und dem Nahen Osten“ aus. Itohan Osayimwese wurde für ihre Arbeiten zur Architektur und den deutschen Kolonien geehrt.

 

Lina Ghotmeh wurde 1980 in Beirut geboren, studierte dort auch an der American University, arbeitet seit 2006 in Paris, zeitweilig in London beim Ateliers Jean Nouvel und Foster & Partners.  In Paris gründete sie 2016 ihr eigenes Büro. 

Zu ihren bekanntesten Gebäuden gehören das Estnische Nationalmuseum (2016) und das Wohn- und Geschäftsgebäude „Stone Garden“ in Beirut, das kurz vor der verheerenden Explosion im dortigen Hafen 2020 fertig gestellt und beschädigt wurde.

Ausgwählte Werke

2009: Natural History Museum, Kopenhagen, Dänemark

2012: Wohnung, 16th Bezirk, Paris, Frankreich

2015: Wohnhaus in Oiso, Japan

2015: Patisserie Toroya, Paris, Frankreich

2016: Estnisches Nationalmuseum, Tartu, Estland

2017: Restaurant Les Grandes Verres im Palais de Tokio, Paris, Frankreich

2018: Boutique Patrick Roger, Paris, Frankreich

2018: Apartmentwohnung, Paris, Frankreich

2020: Wohnhaus Stone Garden, Beirut, Libanon

Preise:

2021: Schelling Arhitekturpreis 2020

2017: Nominierung für den Mies van der Rohe Architekturpreis

2016: Grand Prix Afex

 

Bildnachweise: Porträt Lina Ghotmeh, Foto © Hannah Assouline; Groß: oben: Rural Hotel, Kefraya /Libanon © Luxigon