Le Corbusier: Le Grand

Le Corbusier gilt neben Ludwig Mies van der Rohe und Walter Gropius als einer der Väter der Architektur der Moderne. Als radikaler Theoretiker löste der gebürtige Schweizer eine Revolution in der Bauweise aus, als Gestalter verblüffte er durch die Vielseitigkeit seines Schaffens und den Änderungen seines Stils selbst seine Anhänger.

 

 

Charles-Édouard Jeanneret-Gris, der sich später Le Corbusier nannte, wurde am 6. Oktober 1887 in La Chaux-de-Fonds, einer höchst gelegenengrößeren Städte Europas, unweit dem Genfer Sees, geboren. La Chaux-de-Fonds gilt als eine der bekanntesten Schweizer Uhren-Fabrikationsstandorte und auch Le Corbusiers Vater Georges-Édouard (1855–1926) war als  Emaillierer von Uhrengehäusen mit eigener Werkstatt in der Branche tätig. Seine Mutter Marie-Charlotte-Amelie (1860–1960; geborene Perret) war Musikerin.

Im Alter von zwölf Jahren begann Charles-Édouard eine Lehre zum Gravierer und Ziseleur in der Kunstgewerbeschule seiner Heimatstadt. Unter dem Einfluss seines Lehrers Charles L’Éplattenier wandte er sich der Malerei und der Architektur zu. Bereits mit 17 Jahren entwarf er 1905 mit de Villa Fallet, für einen Lehrer Charles L’Éplattenier, sein erstes Haus.

Erste Studienreisen und Arbeit im Büro von Auguste Perret (1907-1909)

1907 unternahm Charles Jeanneret zusammen mit dem Bildhauer Léon Perrin seine erste Studienreise, in der er verschiedene Städte Europas bereiste und sich intensiv mit Zeichnungen mit Architektur und Kunst beschäftigte.

Er besuchte in Norditalien Mailand, Florenz, Sienna, Bologna Padua und Venedig. Dabei besichtigte er auch Certosa San Lorenzo di Galluzzo in Florenz (siehe Bild links), ein Kartäuserkloster, dass ihn jahrelang beschäftigte und ihn ein halbes Jahrhundert später bei der Gestaltung seines Klosters Sainte-Marie de La Tourette noch beeinflußte.

In Wien schloss sich ein sechs Monate langer Aufenthalt beim Architekten und Wortführer der Wiener Secession, Josef Hoffmann, an. Dort lernte er auch die Theorien von Adolf Loos kennen, der sich für eine stärkere Funktionalität der Architektur und im Gegensatz zum Jugendstil radikale gegen ornamentale Verzierungen aussprach.

Im März 1908 reiste Jeanneret zum ersten Mal nach Paris, besuchte die wichtigsten neuen Architekten der Stadt wie Frantz Jourdain, Charles Plumet, Henri Sauvage und Eugène Grasset. Schließlich arbeitete erbis Ende 1909 15 Monate im Büro von Auguste Perret (1874 – 1954).  Der Bauunternehmer und Architekt gilt mit der Garage in der Rue Ponthieu in Paris (1907) als Pionier des Bauens mit Stahlbeton. Jeanneret suchte zu dieser Zeit auch den Architekt und Stadtplaner Tony Garnier (1869-1948), der neben Perret ebenfalls als französischer Wegbereiter der Architektur der Moderne gilt, in Lyon auf.

Deutschland und der Einfluss von Fischer und Behrens (1910 – 1911)

Im Auftrag seiner Schule École d’Art reiste er 1910 nach Deutschland, um dort die Künstlerbewegungen Deutschwer Werkbund und Deutsche Werkstätten zu studieren. Zunächst reiste er nach Stuttgart, dann fuhr er über Ulm und Karlsruhe nach München, wo er vorerst bei Octave Matthey wohnte und mit Theodor Fischer in Kontakt kam, der ihn unter den deutschen Architekten am nachhältigsten prägte. Charles Jeanneret besuchte den den deutschen Reformarchitekten Heinrich Tessenow und den Schweizer Musikpädagogen Émile Jaques-Dalcroze in Hellerau. Vom 1. November 1910 bis zum 1. April 1911 arbeitete er dann fünf Monate im Atelier von Peter Behrens in Potsdam-Neubabelsberg bei Berlin und lernte dabei auch Ludwig Mies van der Rohe kennen. Vermutlich kam er dabei auch erstmals in Kontakt mit den Arbeiten von Frank Lloyd Wright, dessen Arbeiten zu dieser Zeit erstmals in Berlin in einer Ausstellung gezeigt wurden. Während des Berliner Aufenthaltes wurde er zur 3. Jahresversammlung des Deutschen Werkbundes eingeladen, der vom 10. bis 12. Juni 1910 stattfand. In dem Atelier bei Behrens arbeitete er unter anderem an einem Projekt für die AEG , dem Bootshaus Elektra.

1911 unternahm er mit dem befreundeten Kunsthistoriker August Klipstein eine Studienreise nach Osteuropa, die ihn von Wien donauabwärts nach Budapest und von dort nach Rumänien, in die Türkei, nach Griechenland –wo ihn besonders die Akropolis in Athen (Bild oben links) beeindruckte – und wieder über Italien (Neapel, Pompeji, Rom, Florenz)  zurück in die Schweiz.

Architekt, Designer und Lehrer in La Chaux-de-Fonds (1912 – 1917)

1912/1913 lehrte Jeanneret an der ein Jahr zuvor von seinem Lehrer L’Eplattenier gegründeten „Neuen Abteilung“ der École d’Art Architektur und Inneneinrichtung und etablierte sich zudem als selbständiger Architekt und Innenausstatter. Die durch seine Reisen erworbene Kenntnisse der Stadtlandschaften, Baudenkmälern und volkstümlichen Baustilen beeinflusste sein Denken und und seine eigene Entwürfe. Er stellte einen Katalog städtebaulicher, architektonischer und ornamentaler Elemente zusammen, die er für seine eigenen Entwürfe unkonventionell einsetzte. Für eine Gruppe israelischer Auftraggeber entwarf er mehrere Möbelkollktionen und arbeitete an städtebaulichen Projekten, darunter die Gartenstadt Cretes, die auf Ideen der Hellerau zurückgriff. Für seine Eltern errichtete er das weiße Haus (Bild links) sowie für den Uhrenfabrik Besitzer Anatole Schwob ein Wohnhaus mit Anleihen an osmanische Häuser.

Ökonomisches Bauen mit Dom-ino

Charles Jeanneret erhielt 1914 ein Patent auf das zusammen mit dem Ingenieur Max du Bois entwickelte Bausystem „Dom-ino“ zur industriellen Serienfertigung von Häusern. Beeinflusst von Perret sah es in Stahlbeton-Skelettbauweise errichtete Grundstrukturen für Häuser aus  aus vorgefertigten Teilen vor. Revolutioär war, dass es radikal nach dem Prinzip des Freien Grundrisses ganz auf tragende Wände in den einzelnen Geschossen verzichten sollte. „Dom-ino“ wurde dabei aus den lateinischen Vokabeln „domus“ und „innovatio“ abgeleitet. Wie Dominosteine lässt es sich in geraden Reihen zu L- oder U-Formen zusammenstellen. Es kann daher als ein Vorläufer des seriell-industriellen Bauens und des Fertigbaus angesehen werden, dass mit den möglichen erheblichen Kosteneinsparungen für geringverdienende Bewohner modernen Wohnraum schaffen könnte.

Aus Charles Jeanneret wird der Avantgardist Le Corbusier in Paris

Charles Jeanneret verlegte 1917 Wohnsitz und Arbeitsmittelpunkt endgültig nach Paris. Als Baugewerbetreibender versuchte er auch die Arbeiterbewegung von seinen Ideen des ökonomischen Bauens mit dem dom-in zu überzeugen, hatte dabei aber kaum Erfolg.

Gleichzeitig machte er sich aber einen Namen als Intellektueller und Theoretiker der Architektur und der Kunst. In Paris lernte er auf Vermittlung von Perret den Maler Amédée Ozenfant kennen. Jeanneret widmete sich verstärkt der Malerei und trat mit Ozenfant als Hauptvertreter der Kunstströmmung des Pusismus auf, die Schwergewicht auf eine Malerei und Ästhetik mit dem Klaren, Genauen, Regelmäßigen, auch Unverfälschten legt (siehe Stilleben von Le Corbusier/Jeanneret aus dem Jahr 1920, heute MoMA).

1920 gründeten Jeanneret, Ozenfant und der Dada-Publizist Paul Dermée die Zeitschrift  „L´Esprit noveau“, eine „internationale Illustrierte zeitgenösischer Werktätigkeit“, in der Jeanneret unter den Namen Le Corbusier Aufsätze, Ideen und Kritiken veröffentlichte. Es ergaben sich Kontakte zu den führenden avantgardistischen Künstlern wie Juan Gris, Fernand Léger und Jacques Lipchitz.

 

Vordenker der Architektur der Moderne

Le Corbusier veröffenltichte in „L´Esprit noveau“ seine theoretischen Schriften wie „Vers une architecture“ (1923) und „Urbanisme“ (1925) , die später auch in andere Sprachen übersetzt erschienen und einen maßgeblichen Einfluß auf die avantgardistische internationale Architektur ausüben sollten.

Le Corbusier sieht die Aufgabe des Architekten im Erstellen von zweckmäßigen, funktionalen und wirtschaftlichen Entwürfen. Durch den Einsatz von Eisenbeton, Stahl und Fertigteilen, werden die technischen Möglichkeiten der Zeit ausgeschöpft, um eine völlig neue, vormals nicht mögliche Architektur zu realisieren. Althergebrachter Zierrat, wie Ornamente, die den Selbstzweck über die Funktion stellen, wird radikal über Bord geworfen. Le Corbusier nimmt sich die reine Funktionalität der Maschine zum Vorbild für die Gebäudegestaltung. Daraus resultieren klare und einfache Körper, die sich aus den geometrischen Grundformen des Rechtecks, Kreises und Quaders zusammensetzen. Le Corbusier formuliert dabei fünf Punkte als zentrale Merkmale der neuen Architektur:

1. Stützen: En Gerippe aus statisch optimierten Stahlbetonpfosten sind die tragende Elemente, die nur durch dünne Membranen ausgefacht werden, was dem Gebäuden einen schwebenden Charakter gibt.

2. Dachgarten: Anstatt eines konventionellen Steildaches verwendet Le Corbusier nahezu ausschließlich Flachdächer. Damit wird das Dach als zusätzliches Geschoss oder begrünt als Dachgarten nutzbar.

3. Freie Grundrissgestaltung (Le plan libre): Durch den Einsatz des Pfostensystems sind kaum Grenzen in der Gestaltung des Grundrisses gesetzt, da die Wände nicht tragend sind und somit nicht mehr übereinander liegen müssen.

4. Langfenster: Statt der bis dahin üblichen Hochfenster verwendet Le Corbusier – beeinflusst von den De-Stijl-Architekten Theo van Doesburg und Cornelis van Eesteren –breite Fenster und erreicht dadurch eine deutlich bessere und gleichmäßigere Belichtung.

5. Freie Fassadengestaltung: Wir die Fassade nur vor den Stützpfosten aufgemauert, so entsteht eine völlig freie Fassade, die unabhängig von der horizontalen inneren Einteilung gestaltet werden kann.

 

Eine Ikone der Moderne: Villa La Roche-Jeanneret

1922 gründete Le Corbusier mit seinem Vetter Pierre Jeanneret (1896–1967) ein Architekturbüro in Paris und entwarf in den Folgejahren überwiegend Wohnhäuser nach dem „Dom-ino“-System.

An einem im Pariser Vorort Auteuil für Raoul La Roche und seines Verwandten Albert Jeanneret erbautes Doppelhaus in einem Innenhof (siehe Skizze oben und Fotografie des Innenraums Bildergalerie oben) setzte Le Corbusier seine Gestaltungsideen der fünf Punkte erstmals konsequent baulich um. Das Haus erscheint äußerlich aufgrund der langen Fensterbänder und den Fassadenflächen eine ästhetische Collage aus großen Mauer- und Glasflächen. Von seiner Erfahrung mit der Akropolis beeinflusst, ordnet Le Corbusier die innere Raumfolge als „architektonische Promenade“ an, die je nach Position zu wechselnden Raumerlebnissen zwischen Innen- und Außenbereich führt. Von der Treppe des Eingangs hinaufgehend, erschließt sich dem Besucher die Weite der Eingangshalle. Im ersten Obergeschosses führt eine geschwungene Rampe durch eine zweigeschossige Bildergalerie. Die freie Gestaltung vermittelt den Eindruck eines offenen und fließenden Raumes.

 

Quartiers Modernes Frugès

Der Sägewerksbesitzer Henri Frugès vergab nach der Lektüre von „Vers une architecture“, in dem Le Corbusier den preisgünstigen Wohnungsbau nach dem Dom-ino-Modell anpries, den Auftrag an den Architekten, für seine Belegschaft eine kleine Siedlung aus Einzel- und Doppelhäuser in Lège-Cap Ferret zu errichten. Danachbeauftrage Frugès Le Corbusier zum Bau einer weit größeren Siedlung in Pessac, die 135 Häuser miz drei unterschiedlichen Typen umfassen sollte. Bei dem Citrohan-Typ handelte es sich um  höhere Häuser mit Maisonettewohnungen, die Häuser an der Straße wurden nach dem Dom-ino-Modell unterschiedlich entlang der Straße angeordnet und für die dritte Gruppe wurden die schmalen Gewölbeträger der Monol-Serie verwendet. Tatsächlich überstieg dies die Mittel des Bauherren, so dass dieser Konkurs anmelden musste und nur 53 Häuser erbaut wurden. Dennoch ist es die serienmäßige Umsetzung von Le Corbusiers Wohnmaschine.  

Häuser der Weißenhof-Siedlung

Im Rahmen der Ausstellung des Deutschen Werkbundes wählte der Generalplaner Ludwig Mies van der Rohe für den Bau der Mustersiedlung Weißenhof neben anderen Architekten der Moderne vor allem auch Le Corbusier als bekanntesten Verteter der Moderne ein, zwei Häuser zu errichten. Le Corbusier und sein Vetter Pierre Jeanneret bauten ein Haus des Citrohan-Typ in der Bruckmannweg 2 und einem gegenüberliegenden Doppelhaus in der Rathenaustraße 1-3, in dem sie Musterwohnungen für das Existenzminimum schufen.

Um den Besuchern das Prinzip der Bauweise zu erläutern, verfasste Le Corbusier sein Manifest der „Fünf Punkte einer neuen Architektur“ (siehe oben). Dabei konnte er die fünf Punkte an den Häusern demonstrieren: Die höhere Nutzflächen aufgrund der Bauweise auf den sichtbaren Pfeilern und den Dachterrassen, die durch die Fensterbänder erhellten Innenräume mit ihrer flexiblen Nutzung sowie die freie Fassadengestaltung.

Die Ausstellung sorgte für den internationalen Durchbruch der Architektur der Moderne und von Le Corbusier, ihrem mutigsten und konsequentesten Vertreter und theoretischen Vordenker. Sie führte auch auf Initiative von Le Corbusier 1928 zu der Gründung des Kongresses der modernen Architektur CIAM in Sarraz bei Lausanne, der weitere Kongresse in Frankfurt (1929), Brüssel (1930), Athen (1933) und Paris (1937) fokgten.

CIAM, Reisen und internationale Arbeiten

1927 nahmen Le Corbusier und Pierre Jeanneret am Wettbewerb für den Völkerbund in Genf teil. Ihr Entwurf vereinigte die meisten Jurystimmen auf sich, musste aber mit acht anderen (von 377) den ersten Preis teilen. Die Jury konnte sich jedoch in der Frage, ob ein moderner oder ein historisierender Entwurf zu bevorzugen sei, nicht einigen – Le Corbusiers und Jeannerets Entwurf wurden aus dem fadenscheinigen formalen Grund – sie hatten nicht die geforderten Tuschezeichnungen, sondern Kopien eingereicht – abgelehnt.

Stattdessen erhielt eine Gruppe von Architekten den Auftrag, einen Entwurf im spätklassizistischen Stil auszuarbeiten. Dies führte zum Konflikt zwischen den konservativen Vertretern und Vertretern der Moderne und auf Initiative von Le Corbusier, Gabriel Guévrékian und Siegfried Giedion 1928 zu der Gründung des Kongresses der modernen Architektur CIAM in Sarraz (siehe Foto links, Gründungsmitglieder, Le Lorbusier Mitte hinten) bei Lausanne. Zu den weiteren Gründungsmitgliedern des CIAM gehörten unter anderem Walter Gropius, Hendrik Berlage, Hugo Häring, Ernst May, Hannes Meyer, Gerrit Rietveld, Hans Schmidt , Max Cetto und Mart Stam. Weitere Kongresse folgten in Frankfurt (1929), Brüssel (1930), Athen (1933) und Paris (1937) folgten.

Durch internationale Reisen baute Le Corbusier zudem sein Netzwerk mit Architekten der Moderne aus, nahm an internationalen Wettbewerben teil und verbreitete seine Ideen. So reiste er 1928 nach Moskau, wo er nach dem Gewinn eines internationalen Wettbewerbs den Auftrag zum Bau des Gebäudes für den Zentralverband der Konsumgenossenschaften der Sowjetunion (Zentrosojus) erhielt und Kontakte zu den Konstruktivisten wie Alexander Wesnin knüpfte. 1929 ging er auf seine erste Südamerikareise, hielt dort Vorträge über Architektur und wo er in São Paulo die Tänzerin Josephine Baker kennenlernte, deren Tanz ihn beim Entwurf der Villa Savoye inspirierte.

Bauwerke (Auswahl)

1905: Villa Fallet, La Chaux-de-Fonds, Schweiz

1908: Villa Stotzer, La Chaux-de-Fonds, Schweiz

1908: Villa Jacquemet, La Chaux-de-Fonds, Schweiz

1912: Villa Jeanneret-Perret, (Maison Blanche), La Chaux-de-Fonds, Schweiz

1912: Villa Favre, Le Locle, Schweiz

1916: Kino La Scala, La Chaux-de-Fonds, Schweiz

1916: Villa Schwob, La Chaux-de-Fonds, Schweiz

1922: Maison Ozenfant, Paris

1922: Villa Besnus, Vaucresson, Frankreich

1923: Maisons La Roche-Jeanneret, Paris

1924: Ateliers Lipchitz-Miestchaninoff, Boulogne-Billancourt, Frankreich

1924: Villa Le Lac, Corseaux, Schweiz

1925: Pavillon L’Esprit nouveau für die internationale Kunstgewerbeausstellung, Paris

1926: Quartiers Modernes Frugès, Pessac, Frankfreich

1926: Maison Guiette, Antwerpen, Niederlande

1926: Maison Cook., Boulogne-sur-Seine, Frankreich

1927: Maison Planeix, Paris

1927: Haus Bruckmannweg 2, Weißenhofsiedlung, Stuttgart

1927: Haus Rathenaustraße 1-3, Weißenhofsiedlung, Stuttgart

1928: Villa Stein, Vaucresson, Frankreich

1929: Villa Baizeau. Saint Monique/Karthago, Tunesien

1931: Villa Savoye, Poissy, Frankreich

1931: Villa de Mandrot., Le Pradet bei Toulon, Frankreich

1931: Appartement Beistegui, Paris

1932: Mietshaus Clarté, Genf, Schweiz

1933: Obdachlosenasyl (Cité de refuge), Paris

1933: Fondation Suisse, Cité Internationale Universitaire de Paris, Paris

1933: Mietshaus an der Porte Molitor (mit Wohnung Le Corbusiers), Paris

1935: Villa Le Sextant, La Rochelle, Frankreich

1936: Bürohaus Zentrosojus, Moskau, Russland

1943: (mit Lucio Costa und Oscar Niemeyer u.a.), Rio de Janiero, Brasilien

1949: Casa Dr. Pedro Domingo Curutchet, La Plata, Argentinien

1952: 1. Unité d’Habitation, Marseille, Frankreich

1952: Fabrik Duval, Saint-Dié-des-Vosges, Frankreich

1952: Le Cabanon (Le Corbusiers Ferienhütte), Roquebrune Cap-Martin, Frankreich

1952: Museum und Kunstgalerie, Chandigarh, Indien

1953: Sekretariatsgebäude der Ministerien, Chandigarh, Indien

1953: Yachtclub, Chandigarh, Indien

1954: Sitz des Textilherstellerverbandes in Ahmedabad, Indien

1955: 2. Unité d’Habitation, Rezé bei Nantes, Frankreich

1955: Justizpalast, Chandigarh, Indien

1955: Parlamentsgebäude, Chandigarh, Indien

1955: Notre Dame du Haut, Ronchamp, Frankreich

1955: Maisons Jaoul, Neuilly-sur-Seine, Frankreich

1956: Villa Sarabhai. Ahmedabad, Indien

1956: Villa Shodhan. Ahmedabad, Indien

1957: Museum in Ahmedabad, Indien

1958: 3. Unité d’Habitation (Corbusierhaus), Berlin

1959: Nationalmuseum für westliche Kunst, Tokio, Japan

1959: Kunstakademie, Chandigarh, Indien

1960: Kloster Sainte-Marie de La Tourette, Éveux-sur-l’Arbresle, Frankreich

1961: 4. Unité d’Habitation, Briey, Frankreich

1962: Schleuse Kembs-Niffer, Frankreich

1962: Carpenter Center for Visual Arts, Harvard University, Cambridge, USA

1965: Maison de la Culture, Firminiy bei Saint-Étienne, Frankreich

1966: Stadion Firminy-Vert, Firminiy bei Saint-Étienne, Frankreich

1967: Centre Le Corbusier, Zürich, Schweiz

1967: 5. Unité d’Habitation, Firminy, Frankreich

2004: Saint-Pierre, Firminy-Vert, Firminiy bei Saint-Étienne, Frankreich

Publikationen (Auswahl)

1923: Vers une architecture

1925: Urbanisme

1925: L’Art décoratif d’aujurd’hui

1930: Précision sur un état présent de'l architecture et de l’urbanisme

1935: La Ville radieuse

1937: Quand les cathédrales étaient blanches: Voyage au pays des timides

1939: Le lyrisme des temps nouveaux et urbanisme

1941: Urbanisme d'aujourd'hui

1946: Les trois établissements humains

1948: Le Modulor

1954: Une petite maison

Bildnachweis: Charles-Édouard Jeanneret-Gris known as Le Corbusier, 1933, Foto: Den moderna stadens födelse (cropped from File: