München: Die befestigte Stadt

Die Ausstellung "München - die befestigte Stadt" präsentiert eine Zeitreise durch Münchens Vergangenheit als befestigte Stadt, die der Mittelalter-Archäologe Dr. Christian Behrer anlässlich des Europäischen Kulturerbejahrs 2018 erstellt hat.

 

Mit dem Isartor, dem Karlstor und dem Sendlinger Tor gibt es heute nur noch wenige sichtbare Überreste der mittelalterlichen Münchner Stadtmauern. Doch unterirdisch sind Teile der früheren Stadtbefestigung noch nahezu vollständig erhalten! Still begraben liegen sie unter dem heutigen Altstadtpflaster.

Die Ausstellung "München - die befestigte Stadt" präsentiert eine Zeitreise durch Münchens Vergangenheit als befestigte Stadt, die der Mittelalter-Archäologe Dr. Christian Behrer anlässlich des Europäischen Kulturerbejahrs 2018 erstellt hat. Seit 2001 kartiert der Experte vom Regensburger Büro für Denkmalpflege die Münchner Altstadt mit Hilfe von aktuellen und historischen Planunterlagen, Ergebnissen von Baugrund-Untersuchungen und der Auswertung früherer Grabungen.

Während Mauern im Mittelalter als Symbol des Schutzes und der Freiheit gesehen wurden, empfand man sie später als Einengung. 1791 erfolgte die kurfürstliche Anordnung zur Entfestigung Münchens. Erkunden Sie die sichtbaren und verborgenen Befestigungen der Münchner Altstadt mit uns!

Ausstellung: München - Die befestigte Stadt

Zeit: 26. März bis 31. Mai 2019
Ort: Servicezentrum der Lokalbaukommission, Blumenstraße 19
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr

 

Weitere Informationen:

Münchner Stadtverwaltung: Informationen und Booklet zur Ausstellung

Bildnachweis: Carl August Lebscheé: Zwinger am Schwabinger Tor (1846), rechts die Stadtmauer, links Anbauten an der Zwingermauer