Olympia 2018

Am 11. Januar diesen Jahres hat München sich für die Olympischen Winterspiele 2018 beworben. Die Entscheidung unter den Bewerbern trifft das Internationale Olympische Komitee (IOC) am 6. Juli 2011. Die Landeshauptstadt erhofft sich von der Ausrichtung nicht nur einen Prestige-Gewinn und staatliche Zuschüsse, sondern auch einen Anstoss für den Wohnungsbau in München.

Ein Planungswettbewerb Ende 2010 sollte aus diesen Vorgaben eine Gestaltungslösung für das Olympische Dorf und das Mediendorf. Eingereicht wurden insgesamt 39 Wettbewerbsarbeiten. 18 Vorprüfer führten zunächst eine Selektion nach vorgegeben Kriterien durch, bis schließlich die 73 Fach- und Sachpreisrichter sich auf die übriggebliebenen Eingaben konzentrierten.

Für das Olympiadorf ist das Areal der heutigen Wehrbereichsverwaltung entlang der Dachauer Straße ausgewählt worden, das Mediendorf soll südlich davon an der Ecke Dachauer Straße/Schwere Reiter-Straße liegen.

Eine Ausstellung der Landeshauptstadt München im Referats für Stadtplanung zeigt nun die ausgezeichneten Arbeiten der Architekten. "Planen für München 2018" kann gleich in drei Gebäude besichtigt werden: Plantreff, Städtisches Hochhaus, Blumenstraße 19, 28b und 31. Hier schon mal eine Übersicht der Animationen und Pläne (Bildmaterial von LHMünchen):  

  1. Preis: Léon Wohlhage Wernik, Berlin mit ST raum a., Berlin

Der Siegerentwurf ist durch ellipsenartige Gebäude gekennzeichnet, die sich innerhalb eines umbauten Bereichs innerhalb einer Parks locker anordnen. Die Gebäude varieren in der Geschosshöhe von sieben bis 14 Stockwerken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2.Preis: schneider + schumacher, Frankfurt, Riegler Riewe, Graz, Schmidt Landschaftsarchitekten, Zürich;

 

Runde, mehrgeschossige Baukörper, ähnlich locker angeordnet wie der Siegerentwurf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nacholympische Nutzung; Darstellung im Sommer;

 

 

 

 

Parkgestaltung von Schmidt Landschaftsarchitekten, Zürich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3.Preis bogevischs buero, München und lang Architekten Dresden, Burger Landschaftsarchitekten, München;

 

 

 

 

 

 

 

 

  bogevischs buero, Gebäudeschnitt

 

 

 

 

 

 

  bogevischs buero und Burger Landschaftsarchitekten; Gesamtplan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.Preis: Sakamoto Laboraty, Tokio, Susanne Söldner, Dirk Stender, München; Markus Roos München;

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.Preis: Steidle Architekten, München; Auböck und Kárász, Wien;

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Preis Teilaufgabe: GMP Generalplanungsgesellschaft, Berlin; bernhard und Sattler Landschaftsarchitekten, Berlin;

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Preis Teilaufhabe Wohnungsbau und Freianlagen Mediendorf: Hascher Jehle, Berlin; Hutterreimann, Berlin