Muck Petzet

Der Münchner Architekt zeigt sich mit seinen Bauwerken als radikaler Reduktionist und legt als Meister des Bauen im Bestand das Wesentliche und Originale der Architektur frei.

 

Muck Petzet wurde 1964 in München als Sohn des Kunsthistorikers und Generalkonservators Michael Petzet geboren. Muck Petzet studierte zunächst Philosophie an der LMU München, dann an der TU München und der Hochschule der Künste in Berlin Architektur. Nach dem Studium arbeitete er zunächst bei Herzog & de Meuron in Basel.

Seit 1993 ist er selbständig tätig und kooperierte über längere Zeit mit verschiedenen Architekten wie Josef  Peter Meier-Scupin, Andreas Ferstl und Arno Brandlhuber, mit dem er in jüngster Zeit verschiedene Bauten in Berlin realisierte.

Werke (Auswahl)

1995: Anbau Sammlung Goetz (mit J.P. Meier Scupin), Oberföhring, München

1997: Jill Sander Flagship Store (mit Gabellini, Meier-Scupin), Maximilianstr., München

1999: Haus Vatter (mit J. P. Meier-Scupin), Mauerkircherstraße 91, Herzogpark, München

2001: Rehabilitation Physikquartier, Leinefelde

2002: Wohngebäude Steinstraße 48 (mit J. P. Meier-Scupin), München

2003: Sanierung St. Joachim (mit J. P. Meier-Scupin), München

2003: Umwandlung Postschaltzentrale in Wohnbau (mit J. P. Meier-Scupin) Alramstr. 20, München

2007: Lausitztower, Hoyerswerda

2008: Anbau Haus D.

2009: Modernisierung und Erweiterung Haus und Atelier M., Wörthsee

2010: Haus NN, Pöcking am Starnberger See

2011: Sanierung Alte Mensa, Olympisches Dorf, München

2011: Wohnbau Georgenstraße 83, München

2011: Umgestaltung Foyer Bavaria Film, Geiselgasteig, München

2013: Haus K., Wörthsee

2014: Haus G., München

2015: Modernisierung, Fassadengestaltung VbU Bavariaring 31 (mit. A. Ferstl), München

2017: Terrassenhaus Böttherstraße (u.a. mit Brandlhuber), Berlin

im Bau: Ostlicher Bauteil Tacheles-Areal (mit Brandlhuber+), Berlin

in Planung: Bürogebäude Hammerschmidt, Dornach bei München

Quellen:

https://www.competitionline.com/de/bueros/11673/projekte

https://de.wikipedia.org/wiki/Muck_Petzet

Bildnachweis: Bavariaring 31, München, Foto: Ulrich Lohrer