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München: Preise für gute Architektur in historischer Umgebung

Ausgezeichnet wurden mit dem Preis für Stadtbildpflege vier private und drei öffentliche Bauwerke: unter anderen von den Architekten/büros Gilberto Botti, Gianfranco Zanafredi, Hierl Architekten, Hild und K (Bild) sowie 03 Architekten und omarc architekten mit Scheer Architekten.

 

 

Nach dem Beschluss des Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung stehen die Sieger des Preises für Stadtbildpflege 2020 – Bauen und Sanieren in historischer Umgebung fest. Der Ausschuss folgte in seinem Beschluss der Empfehlung der ehrenamtlichen Gutachterkommission, die am 28.10.2020 zur fachlichen Begutachtung der Bewerbungen virtuell tagte. Von den insgesamt 20 eingegangenen Bewerbungen wurden sieben ausgezeichnet: Vier privat beworbene Objekte erhielten einen Preis – drei weitere Bewerbungen der öffentlichen Hand wurden durch die Auszeichnung „Lobende Erwähnung“ gewürdigt. „Wenn das Nebeneinander von zeitgenössische Architektur und ihrem historischen Umfeld gut gelingt, dann ist die Kombination von Neu und Alt ein echter Gewinn für das Stadtbild“, so Oberbürgermeister Dieter Reiter. Mit seinem Beschluss hat der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung folgende Vorhaben mit einem Preis gekrönt:
- den Umbau und die ergänzende Aufstockung des Rückgebäudes Aventinstraße 1, Planung: Architekten Prof. Gilberto Botti, Gianfranco Zanafredi, München
Bauherr: Ernst-Johann Prinz Biron von Curland;


- den Neubau der Paulaner Hauptverwaltung der Paulaner-Bräu in der Ohlmüllerstraße 42 (Fotografie oben),

Planung: Hierl Architekten, München
Bauherr: Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG, vertreten durch Bayerische Hausbau GmbH & Co. KG

- den Neubau eines Büro- und Geschäftshauses in der Weinstraße 6,

Planung: Architekten Hild und K, München, mit Architekturbüro Thomas Hetfleisch & Joachim Leppert
Bauherr: Nymphenburg Immobilien AG
 

- den Neubau eines Studentenwohnheims in der Werneckstraße 6A.

Planung: ARGE 03 Architekten und omarc architekten mit Scheer Architekten GmbH, München
Bauherr: Verein Münchner Schwaben e.V.
 

Die Preise werden in Höhe von 2.600 Euro für jedes Objekt gemeinsam an die Bauherren und Architekten zu gleichen Teilen verliehen.

 

Die Auszeichnung „Lobende Erwähnung“ erhielten folgende Bewerbungen der öffentlichen Hand:
- der Umbau, die Sanierung und Erweiterung des Staatstheaters am Gärtnerplatz,
- die Sanierung und der Teilneubau des Philologicums in der Ludwigstraße 25 sowie
- der Umbau und die Modernisierung der Atriumhäuser in der Willi-Graf-Straße 3-7.
 

Der im vierjährigen Rhythmus stattfindende Wettbewerb zielt auf die Würdigung und Förderung zeitgenössischer Architektur im Zusammenhang mit Baudenkmälern und in Ensemblebereichen. Bewerben können sich Bauherren und Architekten, die Neubauten in Ensemblebereichen oder in der Nähe von Baudenkmälern sowie wesentliche Anbauten, Erweiterungen, Umnutzungen oder Umbauten von Baudenkmälern realisiert haben. Berücksichtigt werden auch Maßnahmen an „besonders erhaltenswerten Bauten der 1950er, 60er und 70er Jahre“ sowie das Kriterium der „vorbildlichen energetischen Sanierung“.
Traditionell werden die Preise und „Lobenden Erwähnungen“ im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung verliehen. Aufgrund des schwer prognostizierbaren Pandemiegeschehens kann derzeit leider noch kein verbindlicher Termin für die Preisverleihung genannt werden.

Pressemeldung Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München vom 14.04.2021

Bildnachweis: großes Bild oben: Neubau der Hauptverwaltung der Paulaner Brauerei München, Bildrechte: Hierl Architekten;

Kleines Bild: Neubau eines Geschäfts- und Bürohauses, Bildrechte: Architekten Hild und K