Freiham: Architekturwettbewerb für das neue Stadtteilzentrum

Kern von Freiham-Nord, Europas größtenmStadtentwicklungsprojekt, ist das Stadtteilzentrum. Nun lobt Projektentwickler Rosa Alscher mit der Stadt München dafür ein Ideen- und Realisierungswettbewerb aus.

 

Munich Future City West - ein Tochterunternehmen der Rosa-Alscher Gruppe hat in Zusammenarbeit mit dem Münchner Referat für Stadtplanung und Bauordnung, dem Kommunalreferat sowie dem Baureferat 12 namhafte Architekturbüros eingeladen, von denen vier der Auswahl von Rosa-Alscher unterlagen. Die Pläne können bis zum 19. Dezember 2018, ein Modell bis 8. Januar 2019 eingereicht werden. Das Preisgericht wird sich am 24.und 25. Januar 2019 treffen und die Gewinner benennen. Ihm gehören Prof. Dr. Elisabeth Merk, Stadtbaurätin der Landeshauptstadt München, und Firmenchef  Alexander Rosa-Alscher nebst einer kompetenten Riege aus Stadtplanern, Architekten und Kommunalpolitikern an, die als Fach- sowie Sachpreisrichter fungieren.

 

Realisierung des Leitbilds „Offenes Einkaufen“

Der nördlich der Bodenseestraße zu konzipierende Stadtplatz besteht aus vier Teilgebieten, in denen 36.000 Quadratmeter für Wohnraum vorgesehen sind. Ein Viertel des Gesamtareals wird als Einkaufszentrum dem Einzelhandel, für Dienstleistungen und Gewerbe zur Verfügung stehen. Zudem soll ein Hotel den Ortskern komplettieren. Zu den Planungszielen des Architekturwettbewerbs gehört die „Entwicklung eines lebendigen Stadtteilzentrums mit einem breiten Nutzungsspektrum von Wohnen, Gewerbe und Handel. Das Handelskonzept für das  Stadtteilzentrum Freiham soll zwar dem Warenangebot eines Einkaufszentrums entsprechen, orientiert sich dabei aber städtebaulich an innerstädtischen Vorbildern“, wie es in der Auslobung heißt. Als Orientierung der Wettbewerber dient das Leitbild des „offenen Einkaufens“. Dieses beinhaltet beispielsweise, dass wie in gewachsenen Innenstädten die Eingänge zu den einzelnen Ladengeschäften an der Straße oder dem Platz davor liegen. Mit der Einhaltung dieses Prinzips in Freiham-Nord soll eine hohe Frequentierung und Belebung des öffentlichen Raums erreicht werden.

 

Urbaner Charakter, Flair und Wohnqualität

Zu den weiteren Vorgaben zählen die architektonische Erzeugung eines urbanen Charakters, einladende Schaufensterfronten, attraktive Wohngebäude mit „besonderem Flair“ und „hoher Wohnqualität“  sowie geeignete Schallschutzmaßnahmen. Grundsätzlich soll das neue Stadtteilzentrum eine stadtbildprägende Wirkung entfalten, in der die Baukörper zum zentralen Platz Raumkanten bilden, in denen Durchlässe zu öffentlichen Räumen überleiten.
Für Alexander Rosa-Alscher kommt den besten Wettbewerbsideen eine Schlüsselfunktion in diesem Großprojekt zu, denn: „Alle Eigenschaften, die Freiham-Nord lebenswert machen, werden sich im neuen Stadtteilzentrum konzentrieren und dort erfahrbar sein.“

Quelle: Pressemeldung Rosa-Alscher-Gruppe vom 03.12.2018

 

Rosa-Alscher-Gruppe erwirbt Areal für Stadtteilzentrum

Rosa-Alscher Gruppe erwirbt Areal für das Stadtteilzentrum von Freiham Nord mit 21.500 Quadratmetern. Die insgesamt vier Baufelder, die eine Geschossfläche von insgesamt rund 86.050 Quadratmeter haben werden, sind für Einzelhandel, Dienstleistungen, Gewerbe und Wohnbebauung vorgesehen.

Es ist das derzeit größte Siedlungsgebiet Europas: Mit Freiham-Nord im neuen Stadtteil Freiham des westlichsten Münchner Stadtbezirk Aubing Lochhausen Langwied entsteht neuer Stadtteil, in dem einmal so viele Menschen wie in Garmisch-Partenkirchen leben werden. Für den Erwerb der Grundstücke, auf denen das repräsentative Stadtteilzentrum von Freiham Nord stehen wird, hat nun die Münchner Rosa-Alscher Gruppe den Zuschlag erhalten.

Münchens Zukunft im Westen

An Münchens Westrand wächst auf einer Fläche von 350 Hektar ein neuer Stadtteil aus dem Boden, der in seinen Ausmaßen mit dem Münchner Altstadtring vergleichbar ist. Die Siedlung wird sich aus einem überwiegend wohnwirtschaftlichen (Freiham Nord) und einem gewerblich genutzten Gebiet (Freiham Süd) zusammensetzen. In Freiham sollen einmal 25.000 Menschen leben und 7.500 arbeiten. Die Planungen folgen dem Gedanken des „Weiterbauen“ der Stadt München. Während die Entwicklung von Freiham Süd in großen Zügen bereits abgeschlossen wurde, wird derzeit der 1. Bauabschnitt von Freiham Nord realisiert. Teil dieses Projekts ist auch die Errichtung eines Stadtteilzentrums nördlich des S-Bahnhalts Freiham. Nach einer Ausschreibung gegen Höchstgebot hat jetzt der Investor Munich Future City West – eine Projektgesellschaft der Münchner Grundbesitz Verwaltungs GmbH unter dem Dach der Rosa-Alscher Gruppe – die Grundstücke für dieses Bauvorhaben von der Landeshauptstadt München erworben.

Ein Areal von zentraler Bedeutung

Firmenchef Alexander Rosa-Alscher kann den Flächenerwerb im Münchner Westen gar nicht hoch genug bewerten: „Mit dem jetzt vollzogenen Grundstückskauf erhalten wir die einzigartige Chance, das Gesicht des neuen Herzstücks von Freiham mitprägen zu dürfen“. Nach der gerade erfolgten Beurkundung wird nun ein Realisierungswettbewerb für ein schlüssiges architektonisches Gesamtkonzept initiiert. Für die umliegenden Freiflächen sollen Vorschläge im Rahmen eines Ideenwettbewerbes gemacht werden. An dem Bewerberverfahren werden nach Prüfung durch ein Auswahlgremium 12 Architekturbüros teilnehmen. Hierzu der Unternehmenschef: „Wir lassen uns dabei von unserer Markenphilosophie leiten und setzen auf hochkarätige Namen mit internationaler Strahlkraft.“

Marktplatz und Visitenkarte von Freiham

Das von der Rosa-Alscher Gruppe erworbene Areal von ca. 21.500 Quadratmetern besteht aus insgesamt vier Baufeldern, die eine Geschossfläche von insgesamt rund 86.050 Quadratmeter haben. Davon ist ein Viertel für den Einzelhandel vorgesehen, ein weiterer größerer Teil für Dienstleistungen und Gewerbe. Zudem sind allein 36.000 m2 als Wohnraum veranschlagt. Und auch ein Hotel wird neben dem Einkaufszentrum und flankierenden Wohngebäuden im Mittelpunkt von Freiham Nord stehen. Zwischen den vier Gebäudekernen öffnen sich Durchgänge, die auf einen zentralen Platz führen. Das neue Stadtteilzentrum soll eines Tages gleichermaßen lebendiger Marktplatz, attraktiver Treffpunkt, Flaniermeile und Entrée zum Quartier sein – ein hoher Anspruch, der nun durch die gestalterische Qualität bei der Freiraum- und Gebäudeplanung eingelöst werden muss. Zudem ist eine stadtbildprägende Wirkung gewünscht, die sowohl von der Bodenseestraße als auch von der Magistrale „Aubinger Allee“ wahrgenommen werden kann.

Quelle: Pressemeldung Rosa-Alscher-Gruppe vom 10.07.2018

Bildnachweis: Isometrie Rosa-Alscher-Gruppe