Ludwigsvorstadt: Personio mietet 40.000 Quadratmeter im Elementum

Die Eigentümer des Umbau-Projekts in der Bayerstraße, die beiden Family Offices der Familien Farrokhnia aus Wien und Ketterer aus Zürich, melden den Münchner Groß-Deal des Jahres. Das Münchner Software-Unternehmen Personio mietet die Büroflächen für über 15 Jahre.

 

Das neue Innenstadtareal, das aktuell nach Plänen der Basler Architekten Herzog & De Meuron umgestaltet wird, soll bis Ende 2025 bezugsfertig sein. Die 1992 errichtete gemischt genutzte Immobilie umfasst das Karree zwischen der Bayerstraße 49-53, der Paul-Heyse-Straße 7 und der Schwanthalerstraße 46-50 im Bezirksteil Ludwigsvorstadt-Klinikendes Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt direkt am Hauptbahnhof in München. Der aktuelle Firmensitz von Personio, das sich auf die Entwicklung von Software für alle Prozesse und Bereiche des Personalwesens spezialisiert hat, befindet sich unweit des künftigen Headquarters am Rundfunkplatz 4 im Marsfeld der Maxvorstadt.

Der ehemalige Postbank-Gebäudekomplex wurde von den beiden Family Offices vor knapp einem Jahr für die Rekordsumme von über eine Milliarde Euro erworben. Mit dem Mietvertragsabschluss mit WeWork, eine weitere Großvermietung, sind damit rund 80 Prozent des gesamten Areals, vermietet. Insgesamt umfasst das Elementum rund 70.000 Quadratmeter Mietfläche. 


Die Transkation wurden mieterseitig von Colliers International und von Seiten des Vermieters von Montibus Asset Management begleitet.
21.09.2022
 
MFARR und SN sind neue Eigentümer des Elementum 
Der Transaktionsabschluss wird für Anfang 2022 erwartet. Mit IMFARR und SN Holding wurde vereinbart, dass sie das Projekt wie geplant umsetzen. Die Fertigstellung wird unverändert für 2025 erwartet.
Elementum, das entstehende Büro- und Geschäftsensemble mit 67.700 Quadratmetern Mietfläche inklusive begrüntem Innenhof, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Münchner Hauptbahnhof. Ein von Credit Suisse Asset Management verwalteter Immobilienfonds hat den ehemaligen Postbank-Gebäudekomplex im Jahr 2018 erworben und die Baugenehmigung für eine Neuentwicklung in ein modernes, energieeffizientes Büroquartier unter architektonischer Federführung des renommierten Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron erhalten. Credit Suisse Asset Management war es wichtig, ein Projekt zu realisieren, das sich in den städtebaulichen Kontext einfügt und den hohen Ansprüchen der Stadt und ihrer Bewohner gerecht wird. Elementum verfolgt das Ziel, zur nachhaltigen Entwicklung des Bahnhofsviertels in München beizutragen. IMFARR und SN Holding planen, das Projekt wie geplant weiter umzusetzen. Die Fertigstellung ist unverändert für 2025 vorgesehen.
„Wir freuen uns über die abgeschlossene Vereinbarung und verfolgen das Ziel, auch zukünftig erfolgsversprechende Entwicklungsprojekte sowohl in Deutschland als auch im restlichen Europa umzusetzen“, so Francisca Fariña Fischer, Leiterin Real Estate International bei Credit Suisse Asset Management:.
 
Quelle: Pressemeldung Credit Suisse Asset Management vom 09.11.2021
Bildnachweis: Herzog & de Meuron
 

2017: Credit Suisse kauft Postbank-Komplex

Credit Suisse Asset Management Global Real Estate hat in München einen rund 45.000 Quadratmeter umfassenden Gebäudekomplex direkt am Hauptbahnhof erworben und beabsichtigt die Immobilie zu sanieren. Verkäuferin ist die Postbank AG

 

Verkäuferin ist die Postbank AG, die derzeit auch einen Großteil der Flächen selbst nutzt, und den Gebäudekomplex solange zurückmietet, bis mit den Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen begonnen wird.
„Wir freuen uns, dass wir diesen Immobilienkomplex im Zentrum von München für unsere Anleger sichern konnten. Die Lage direkt am Hauptbahnhof in Verbindung mit der Dimension des Objektes bietet enormes Potential, das durch die positive Marktentwicklung in Deutschland, insbesondere in dieser Mikrolage von München, unterstützt wird. Die Rückmietung durch die Postbank für einen begrenzten Zeitraum ist für uns optimal. So können wir die Umsetzung unseres Sanierungs- und Entwicklungskonzepts sorgfältig planen und vorbereiten“, sagt Karl-Josef Schneiders, Credit Suisse Asset Management Global Real Estate.
Derzeit befinden sich im Erdgeschoss des Gebäudes Laden- und Gastronomieflächen. Die darüber liegenden Etagen werden als Büros genutzt. Ein Ärztehaus bildet einen eigenständigen Teil des Correo Quartiers. Zudem gehören zu dem Gebäudekomplex ca. 500 Pkw-Stellplätze. Derzeit werden mehrere Varianten der zukünftigen Nutzung des Gebäudes geprüft.
BNP Paribas Real Estate hat die Transaktion vermittelt.

Bildnachweis: Foto Ulrich Lohrer