Berg am Laim: Pharmafirma MSD Sharp & Dohme in der Macherei

Bereits drei Jahre vor Fertigstellung des neu entstehenden Büro- und Geschäftsquartiers „Die Macherei“ haben die Projektentwickler Art-Invest Real Estate und Accumulata Immobilien Development mit dem Pharmaunternehmen MSD Sharp & Dohme einen ersten Ankermieter gewonnen. .

 

MSD Sharp & Dohme, die zur amerikanischen Merck Gruppe gehören, haben einen langfristigen Mietvertrag über 8.500 Quadratmeter in dem urbanen Quartier „Die Macherei“ im aufstrebenden Münchner Osten unterzeichnet. Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten sollen die Hochbauarbeiten ab Spätsommer dieses Jahres beginnen.

MSD Sharp & Dohme will Mitte 2021 vom aktuellen Standort in Haar in „Die Macherei“ ziehen. Das Unternehmen hat drei Geschosse des Bauteils M5 angemietet, das von den renommierten New Yorker Architekten HWKN Hollwich Kushner entworfen wurde. Zudem können die künftigen Mieter den Großteil der Freiflächen im Quartier sowie exklusive Dachterrassen nutzen.

„Der Abschluss des langfristigen Mietvertrages mit MSD Sharp & Dohme zeigt die Attraktivität des Standortes. Darüber hinaus wird deutlich, dass das hybride und urbane Gesamtkonzept von „Die Macherei“ die Bedürfnisse anspruchsvoller Mieter bedient“, so Dr. Ferdinand Spies, Geschäftsführer und COO von Art-Invest Real Estate.

Mit dieser Anmietung setzt MSD Sharp & Dohme sein Wachstum in Deutschland fort und stärkt die Marke MSD als Gesundheitsunternehmen an diesem attraktiven Standort. MSD Sharp & Dohme setzt dabei bewusst auf das innovative Konzept der Macherei mit flexiblen Loft-Büros mit Dachterrassen, Design-Hotel, einem Inkubatorgebäude mit Co-Working-Space und Konferenzflächen, Gastronomie, Einzelhandel und einem Fitnessstudio.

Bei der Anmietung war das Maklerhaus JLL beratend für MSD Sharp & Dohme tätig sowie die Kanzlei GSK Stockmann für den Vermieter.

Nach Erteilung der Teilbaugenehmigung im Frühjahr 2017 haben die Joint-Venture Partner Art-Invest Real Estate und Accumulata Immobilien Development bereits im Herbst vergangenen Jahres die Bauarbeiten für den Tiefbau gestartet. Die Hochbauarbeiten sind ab Spätsommer dieses Jahres geplant.

Quelle: Art-Invest Real Estate und Accumulata Immobilien Development, 24.07.2018.

Aus dem Temmler-Areal wird die Macherei

Art-Invest Real Estate und die Accumulata Immobilien wollen auf dem brachliegenden Gelände des Arzneimittelherstellers Temmler ein urbanes Büro- und Gewerbequartier errichten, das etablierte Unternehmen und Start-ups anziehen soll. Der Baustart ist für Herbst 2017, die Fertigstellung für Ende 2019 vorgesehen.

 

Aus dem ehemaligen Temmler-Areal im Osten Münchens wird: „Die Macherei“. Den Kauf des brachliegenden Temmler-Areals zwischen Berg-am-Laim-Straße 87 bis 99 im Stadtteil Echarding des Stadtbezirk Berg am Laim hatten Art-Invest Real Estate und Accumulata Immobilien Anfang Oktober 2015 bekanntgegeben. Mittlerweile liegt ein seit November 2016 genehmigter Bauvorbescheid der Stadt München vor.

Auf der 26.400 Quadratmeter großen Grundstücksfläche an der Berg-am-Laim-Straße wird noch im Januar mit dem Abbruch der brachliegenden Industriegebäude des Arzneimittelherstellers Temmler begonnen. An ihrer Stelle plant der Projektentwickler ab Herbst 2017 den Bau von insgesamt sechs Gebäuden. Neben einer zentralen Plaza werden mehr als die Hälfte des bisher verschlossenen Grundstücks für die Öffentlichkeit zugänglich sein. In den Gebäuden selbst entstehen Geschäfts- und Einzelhandelsflächen, Restaurants, ein Design-Hotel, ein Boardinghouse und ein Fitnessstudio. „Darüber hinaus schaffen wir auf gut 55 Prozent der Mietfläche hippe Bürowelten für 1.500 bis 2.000 Angestellte aus national wie international etablierten Unternehmen und Start-ups“, sagt Ferdinand Spies, Geschäftsführer der Art-Invest Real Estate. Herzstück des Ensembles ist das sogenannte Inkubatorgebäude, das mit rund 15.000 Quadratmetern als Start-up-Hub angelegt ist. Es wird vorrangig aus Ziegelstein errichtet - eine Reminiszenz an die früher in Berg am Laim angesiedelten Ziegelbrennereien. Im Inneren sind Loft-Büros mit 3,50 Meter lichten Raumhöhen und freiliegenden Leitungssystemen geplant.

Wettbewerb im internationalen und regionalen Architekturbüros

Für den stadtplanerischen Entwurf zeichnet sich das Büro OSA Ochs Schmidhuber Architekten aus München verantwortlich. Zudem haben die Projektpartner Ende 2016 einen Architekturwettbewerb ausgelobt. Acht namhafte nationale und internationale Büros wurden eingeladen, ihre Entwürfe einzureichen. Auf den ersten drei Plätzen behaupteten sich HWKN Hollwich Kushner aus New York, Henning Larsen Architects aus Kopenhagen/München sowie msm meyer schmitz-morkramer aus Köln/Frankfurt.

„‘Die Macherei‘ orientiert sich bewusst an typischen früheren Industriegebieten wie Brooklyn, die sich in den vergangenen Jahren zu den urbansten und lebendigsten Bezirken ihrer Stadt entwickelt haben“, so Guido Prummer, Vorstandsmitglied Accumulata Immobilien.  Denn ob in New York, Oslo, Kopenhagen oder Hamburg: Mit dem Rückzug der Industrie wandeln sich überall auf der Welt ehemalige Randbezirke im Osten der Metropolen zu begehrten Quartieren. Das sei in München nicht anders. Allerdings: Um High Potentials für ihre hiesigen Standorte außerhalb des Zentrums zu gewinnen, müssen Unternehmen auch etwas bieten, das mit coolen Locations in Berlin oder London Schritt halten kann.

Für die Konzepterstellung von „Die Macherei“ haben die beiden Projektpartner nationale sowie internationale Quartierentwicklungen ähnlicher Größe besichtigt. Positive Aspekte der jeweiligen Projekte wurden übernommen beziehungsweise weiterentwickelt. Wichtigstes Ziel dabei war es, Synergieeffekte zwischen den heterogenen Nutzungen zu schaffen. So können Gäste von Hotel und Boardinghouse die quartierseigenen Restaurants und das Fitnessstudio nutzen. Ebenso können die Angestellten ihre Geschäftspartner vor Ort zum Mittagessen einladen und abends Lebensmittel einkaufen. Zudem sollen auch die Nachbarn das zur Berg-am-Laim-Straße hin großflächig geöffnete Quartier nutzen. „Wir möchten, dass ‚Die Macherei‘ auch abends und an den Wochenenden belebt ist. Dafür machen wir mehr als die Hälfte der Grundstücksfläche öffentlich zugänglich, die über diverse Gastronomieangebote auch nach Büroschluss genutzt werden kann“, erklärt Ferdinand Spies.

Bereits vor dem offiziellen Vertriebsstart haben zahlreiche Unternehmen unter anderem aus den Bereichen IT, Kommunikation und Marketing Interesse signalisiert. Auch für den Einzelhandel, das Hotelgebäude und das Fitnessstudio liegen Anfragen vor. Für die bisherigen Interessenten sind nicht nur Konzept und Architektur entscheidend, sondern auch die Lage. So gibt es in unmittelbarer Nähe direkte Anbindung an U- und S-Bahn, Tram und zwei Bus-Linien sowie wichtige Straßen. „Trotz des schon jetzt großen Interesses: Wir bauen ohne konkrete Vorvermietungsquote. Zum einen, weil die Kunden grundsätzlich nicht gerne vom Reißbrett mieten, sondern sehen wollen, wo sie einziehen. Zum anderen, weil wir als Projektteam nachhaltig Vertrauen in den Münchner Markt haben und von dem Konzept und der Lage überzeugt sind“, erläutert Guido Prummer.

Das Areal liegt etwa in der Mitte von zwei weiteren großen städtischen Entwicklungsarealen in Berg am Laim, dem Werksviertel und Baumkirchen Mitte, und nahezu gegenüber dem HAWE-Entwicklungsaral in der Streitfeldstraße 25.

Quelle: Pressemeldung von Art- Invest Real Estate und Accumulata Immobilien vom 25.01.2017

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