München: Investmentrekord 2019

2019 wurden in der Isarmetropole Gewerbeimmobilien im Gesamtwert von knapp elf Milliarden Euro gekauft. Dabei war der Verkauf des Tucherparks (Bild) die mit Abstand größte Transaktion.

 

Im vergangenen Jahr wurde in München laut den Maklern Colliers International und JLL ein ein Transaktionsvolumen von 10,9 Milliarden Euro erreicht. Damit stieg der Gesamtwert der verkauften Gewerbeimmobilien gegenüber 2018 um etwa 65 Prozent.

Nur in Berlin wurde 2019 unter den deutschen Großstädten ein höherer Umsatz (15 Milliarden) erzielt (siehe Grafik Seite 12 oben links). Zu den größten Deals zählten der Verkauf des Tucherparks, des Neubauquartiers „Die Macherei“, des Kustermannparks sowie die Lenbach Gärten (siehe Beitrag oben). Insgesamt wurden nach Angaben von Colliers International 21 Büroimmobilien zu einem Kaufpreis von mehr als 100 Millionen Euro verkauft. Von den Gewerbeimmobilien wurden laut JLL 66 Prozent als Büros, 17 Prozent gemischt, je fünf Prozent zum Wohnen und für Logistik, drei Prozent für Handel und vier Prozent für sonstige Zwecke genutzt,

Trotz gesunkener Büro-Spitzenrendite (– 0,25 Prozent auf 2,75 Prozent) werden auch 2020 hohe Umsätze erwartet. „Wir rechnen in diesem Jahr mit einem deutlich überdurchschnittlichen Transaktionsvolumen im Bereich von sieben Milliarden Euro“, so Béla Tarcsay, Investmentchef bei Colliers München.

Quellen: Colliers International, JLL

Bildnachweis: Tucherpark, Ulrich Lohrer