Freiham Nord: Bauvorbereitungen für Stadtteilzentrums

Die Behörden in München haben grünes Licht für das geplante Stadtteilzentrum am neuen Mahatma-Gandhi-Platz im Stadtviertel Freiham gegeben. Verwirklicht werden die gewerblich und zu Wohnzwecken genutzten Gebäude von der Rosa-Alscher –Gruppe und Isaria Wohnbau.

 

2018 hatte die Rosa-Alscher Gruppe vier Baufelder in Freiham Nord erworben, auf denen nach Plänen des Hamburger Architekturbüro Störmer Murphy and Partners das zukünftige Stadtteilzentrum errichtet wird. Zwei dieser Flächen wurden im Frühjahr an die Münchner Isaria Wohnbau AG veräußert, die dort in Partnerschaft mit der Rosa-Alscher Gruppe tätig wird. Auch jetzt im Winter sind Vorbereitungsarbeiten für dieses immense Bauprojekt im Gange. Parallel dazu haben die zuständigen Behörden bereits grünes Licht für die planmäßige Realisierung gegeben.

Die Baufeldfreimachung läuft

Die gegenwärtig in Freiham laufenden Arbeiten dienen der sogenannten Baufeldfreimachung. Darunter sind alle Maßnahmen zu verstehen, die die als Bauland vorgesehene Fläche reif für die Errichtung von Gebäuden mit insgesamt 90.000 Quadratmeter Geschossfläche rund um den zentralen Mahatma-Gandhi-Platz machen. Dazu wird Erdboden bis in eine Tiefe von rund einem Meter abgetragen. Dabei untersuchen Spezialisten das Feld auf archäologische Relikte, Kampfmittel und Altlasten. Erst wenn solche Bodenfunde auszuschließen sind, kann die Baugenehmigung erteilt werden und dürfen die Bagger mit dem Ausheben der Baugruben für die zweigeschossigen Tiefgaragen beginnen.

 

Mag die Aushubtiefe bei der Baufeldfreimachung auch gering erscheinen, so werden immerhin auf den Baufeldern der Rosa-Alscher-Gruppe stattliche 13.000 m2 Erde bewegt. Die Arbeiten werden fachtechnisch vom federführenden Münchner Ingenieurbüro Campus begleitet, das mit archäologisch und ökologisch versierten Büros kooperiert. Ausführendes Unternehmen ist die Firma Gebrüder Huber Bodenrecycling aus Neuried. Bereits vor der Baufeldfreimachung wurden an mehreren Stellen Bohrproben entnommen, um Bodenaufbau, Gründungsfähigkeit, Grundwasserstand sowie möglicherweise dort lagernde Schadstoffe zu erkunden.

Und auch die Sickerfähigkeit des Bodens wird mittels einer Baggerschürfen genannten Technik analysiert. Spätestens Ende März, wenn die Brutzeit der in dieser Region heimischen Vögel einsetzt, werden die Arbeiten abgeschlossen sein.

Positiver Bauvorbescheid für optimierten Architektenentwurf

Grundlage der Planung ist der Siegerentwurf des im Winter 2019 stattgefundenen Realisierungswettbewerbs von Störmer Murphy and Partners Architekten. Die Weiterplanung dieses Entwurfs, bei der die Flächen nochmals optimiert werden konnten, wurde inzwischen von der Bauaufsichtsbehörde mit einem positiven Bauvorbescheid baurechtlich abgesichert. Auf dieser Basis wird in den kommenden Monaten die Baueingabe erfolgen.

Quelle: Pressemeldung Rosa-Alscher Group vom 23.01.2020

Bildnachweis: Rosa-Alscher Group