Ramersdorf: Grundsteinlegung im Campus neue balan

Mit Haus 28 entstehen 30.000 Quadratmeter an hochwertigen Büro- und Showroom-Flächen. Neben dem Projektentwickler Maximilian von der Leyen, Vorstand der Allgemeine Südboden Grundbesitz AG, nahmen an der Veranstaltung CSU-Generalsekretär Markus Blume und MdL, Münchens Wirtschaftsreferat Clemens Baumgärtner teil.

 

Damit wurde offiziell der Baubeginn der ca. 30.000 Quadratmeter umfassenden Büroimmobilie eingeläutet. Haus 28 wird die Baulücke entlang der Balanstraße schließen im Bezirksteil Ramersdorf des 26. Münchner Stadtbezirk Ramersdorf-Perlach. Mit seiner Fertigstellung, die für Mitte 2023 geplant ist, umfasst die „neue balan“ eine Gesamt-Mietfläche von ca. 200.000 Quadratmetern. „Mit Haus 28 entsteht nicht nur das neue Portal auf der neuen balan, sondern es vollendet die städtebauliche Architektur an der Balanstraße in dem es die Baulücke zwischen Haus 27 und 31 schließt. Ich bin mir sicher, dass das Gebäude mit seiner Plaza und der großen Freitreppe zur grünen Mitte allen Nutzern auf dem Gelände Freude machen wird“, erläuterte Maximilian von der Leyen. „Die „neue balan“ ist ein Aushängeschild für den Städtebau im Münchner Osten, schafft neue Arbeitsplätze sowie Angebote für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort und wird zu einem Highlight für ganz Ramersdorf“, so Blume. „Das ehemalige Industriegelände ist heute ein vielgestaltiger Campus, auf dem interessante Arbeitsplätze in verschiedenen Branchen entstanden sind - einfach gute Architektur für gute Arbeit“, ergänzte Clemens Baumgärtner

Kurzprofil Haus 28

Das Gebäude entsteht an der Westseite des Areals und vervollständigt die Baulinie entlang der Balanstraße. Es umfasst rund 30.000 Quadratmeter an hochwertigen Büro- und Showroom-Flächen, welche über sechs Obergeschosse verteilt sind. 284 PKW-Stellplätze, teilweise mit E-Tankstellen ausgestattet, stehen in der zweigeschossigen Tiefgarage zur Verfügung.  Für Fahrräder entstehen insgesamt 150 Stellplätze, auch mit Ladestationen für E-Bikes. Für Fahrradfahrer stehen Duschen und Umkleidebereiche zur Verfügung.

Großzügige Freitreppe mit Sitzstufen und „Plaza“ schaffen Aufenthaltsqualität

Architektonisch fügt sich der Neubau in das durch Lingotto inspirierte Gesamtkonzept der „neuen balan“ ein. Richtung Balanstraße weist das Gebäude eine feingliedrige Fassade mit großflächigen Fensterflächen auf. Zum Campus ragen drei kubusförmige Vorsprünge heraus, welche mit bodentiefen Fenstern und Panoramaterrassen einen Blick auf die grüne Mitte ermöglichen. Unter dem mittleren Kubus beginnt eine breite Freitreppe zur Plaza. Sitzstufen aus Holz schaffen eine Tribüne und laden zum Treffen oder einfach nur zum Abschalten ein. Die Plaza ist ein großer Platz im Inneren des Gebäudes, welcher mit Glas überdacht ist und sich über fast zwei Drittel der Gebäudebreite erstreckt. Sie wird von einer Brücke überspannt, welche den östlichen mit dem westlichen Bauteil verbindet.

Das Gebäude wird durch vier Foyers, samt Treppen- und Aufzugskerne, barrierefrei erschlossen. Zwei Zugänge gehen Richtung Balanstraße, zwei Richtung Campus. Bemerkenswert sind die Raumhöhen. Die Eingangsbereiche sind zweigeschossig und jeweils 6,90 Meter hoch. Das Erdgeschoss hat eine lichte Raumhöhe von 4,90 Metern und die Mietflächen dort sind ideal für Showrooms geeignet. Die Großzügigkeit setzt sich auch in den oberen Etagen mit Deckenhöhen von 3,15 Meter fort.

Der Innenausbau erfolgt nach den individuellen Bedürfnissen der Mieter, wobei der Flexibilität kaum Grenzen gesetzt sind. Räume unterschiedlichster Zuschnitte und Funktionen sind möglich. Und selbst kleinere Mietbereiche mit Einheiten ab 300 Quadratmeter Mietfläche sind realisierbar.

Hohe Standards für Nachhaltigkeit

In Sachen Technik und Bauausführung wird großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. So erfolgen beispielsweise die Kühlung und Heizung über eine Betonkernaktivierung und aktive Deckensegel, die gleichzeitig zur Optimierung der Raumakustik beitragen. Zusätzlich ist das Gebäude an das städtische Fernwärme- und Kältenetz angeschlossen. Der Strombedarf des Gebäudes wird teilweise durch eine eigene Photovoltaik-Anlage gedeckt. Eine Gebäude-Zertifizierung nach LEED Gold wird umgesetzt.

Des Weiteren wird das Gebäude in Bezug auf digitale Konnektivität nach WiredScore zertifiziert. Um die Auswahl von nachhaltigen und vor allem gesunden Baustoffen sicherzustellen, wird die Umsetzung des Projektes durch einen eigens beauftragten Baubiologen überwacht.

Quelle: Pressemeldung Allgemeine Südboden Grundbesitz vom 26.07.2021

Bildnachweis: Allgemeine Südboden Grundbesitz