Rottach-Egern: Zeitvermieter Mr. Lodge im Tegernseer Tal

Der Münchner Immobiliendienstleister Mr. Lodge bietet Eigentümern von Zweit- und Ferienwohnungen mit Mietzeiträumen ab einem Monat eine Alternative zur klassischen Ferienvermietung. 

 

 

„Wir wollen den Tagestourismus nicht weiter anheizen, sondern mehr Ruhe und Beständigkeit in die Region bringen. Unser Dienstleistungs-Konzept in Kombination mit mittelfristigen Mietzeiten ist eine Ergänzung zum touristischen Angebot vor Ort“, erklärt Petra Berger, Leiterin der neuen Mr. Lodge Filiale in Rottach-Egern

Möblierte Vermietung für mehrere Monate

Wer im Tegernseer Tal eine von rund 3.500 Zweitwohnungen besitzt und diese in bestimmten Sommer- oder Wintermonaten selbst nutzen möchte, steht bisher vor der Entscheidung, gar nicht oder touristisch zu vermieten – also tage- oder wochenweise. Mr. Lodge will die Auswahlmöglichkeiten um eine Option erweitern und bietet künftig einen „Mittelweg“. „Möbliert vermieten: Ja. Aber keine Kurzzeitvermietungen“, sagt Berger. „Unsere Mieter bleiben im Schnitt mehrere Monate.“ Die Vorteile seien: Durch die Vermietung trägt sich die Zweitwohnung finanziell selbst und kann sogar Gewinn abwerfen. Die klassische Ferienvermietung ist im Vergleich stärker saisonabhängig und durch die längere Mietdauer wird die Wohnung weniger schnell abgenutzt. 

Mr. Lodge verspricht zudem ein umfangreiches Dienstleistungspaket: Von der Mietersuche über die Übergabe und Rücknahme der Wohnung bis hin zu handwerklichen Reparaturen und Renovierungen, Reinigung oder Einrichtungsberatung.  „Wir nehmen die Wohnung auf, schauen was fehlt, fotografieren, inserieren und vermieten. Mit unseren Dienstleistungen helfen wir Eigentümern, dass ihre Immobilie in einem Top-Zustand erhalten bleibt – und Mietern, dass sie einen angenehmen Aufenthalt haben“, so Berger. Sollte etwas beschädigt werden oder eine Renovierung notwendig sein, kommt der Technische Service. Wenn die Wohnung nicht vollständig möbliert oder das Mobiliar in die Jahre gekommen ist, stehen Innenarchitektinnen aus der Einrichtungsabteilung bereit.

Wertschöpfung für die Region

Wenn es dem Unternehmen gelingt, die überwiegend ungenutzten Zweitwohnungen einer mittelfristigen Zwischenvermietung zuzuführen, entsteht nicht zuletzt auch für das örtliche Gewerbe eine wichtige Wertschöpfung, weil Kaufkraft in die Orte zieht. Mieter, die für einige Monate bleiben, weil sie etwa im Home Office arbeiten, gehen abends nach Feierabend in den Gasthof Zur Weissach, kaufen morgens die Semmeln in der Bäckerei Tremmel und geben ihre Schuhe zu Franz Plail in die Reparatur. „Das belebt die Wirtschaft in der gesamten Region“, ist sich Berger sicher.

Workation: Arbeiten, wo andere Urlaub machen

Zu den Kunden von Mr. Lodge gehören vor allem Expats und Fachkräfte, die temporär für eine projektbezogene Arbeit in die Münchner Region kommen – oder eine Tätigkeit neu beginnen und eine Übergangslösung suchen. Viele stellen sich seit der Pandemie noch einmal mehr die Frage, was der hybride Wohn-Arbeitsplatz leisten sollte. Berger: „Wenn ich von Zuhause aus arbeiten kann, spielt es keine Rolle, ob ich mich in München oder am Tegernsee befinde. Die Lebensqualität ist aber wohl eine andere: Die Berge, der See, die Wälder – das Tal steht für Postkartenidylle – und bei unseren Kunden für Urlaub nach Feierabend.“

Der Trend ist nicht neu. Das Workation-Phänomen, eine Mischung aus Arbeit und Ferien, gab es schon vor der Pandemie. Neu ist allerdings die große Zahl derjenigen, die von zu Hause aus arbeitet und daher für eine Workation infrage kommt. Laut einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbandes Bitkom arbeiteten 2020 zeitweise nahezu 20 Millionen Menschen zumindest teilweise aus dem Homeoffice, etwa 10,5 Millionen von ihnen ausschließlich.

Quelle: Pressemeldung Mr. Lodge vom 17.08.2021

Bildnachweis: Mr. Lodge