Ramersdorf: Deka kauft 1. Projektabschnitt des Weissen Quartiers

Die Büroommobilien werden in den Offenen Immobilienfonds WestInvest ImmoValue sowie in den Spezialfonds Domus-Deutschland-Fonds Nr. 2 eingebracht. Verkäufer sind InfraRed Capital Partners sowie die Allgemeine Südboden. 

 

Über den Kaufpreis haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. JLL wurde dabei im Alleinauftrag fĂźr Verkäufer InfraRed Capital Partners / Allgemeine Südbpden tätig.  Der verkaufte erste Projektabschnitt des „Weissen Quartier“ inim Bezirksteil Ramersdorf des MĂźnchner Stadtbezirks  Ramersdorf – Perlach umfassen die Häuser 1 und 2. Das rund 22.250 Quadratmeter BĂźrofläche umfassende Haus 1, St.-Martin-Straße 72 + 82, wird in das Portfolio des fĂźr institutionelle Anleger konzipierten Offenen Immobilienfonds WestInvest ImmoValue eingebracht. Haus 2 in der St.-Martin-Str. 74 mit rund 7.640 Quadratmeter BĂźrofläche wird Teil des Spezialfonds Domus-Deutschland-Fonds Nr. 2. 

Die Objekte sind nahezu vollständig vermietet. GrĂśßter Mieter mit insgesamt rund 9.100 Quadratmeter in beiden Häusern wird der Freistaat Bayern. DarĂźber hinaus konnten unter Vermittlung von JLL im Haus 1 langfristige Mietverträge mit Dassault Systèmes 3DExcite GmbH (6.300 Quadratmeter), Pearson Deutschland GmbH (2.450 Quadratmeter) und Diva-e Platforms GmbH (7.160 Quadratmeter) abgeschlossen werden. Auch die PPRO Holding GmbH (3.400 Quadratmeter) wird Flächen im Haus 2 belegen. Der Bezug der ersten Mieter ist bereits erfolgt. 

Das vormals von Siemens und Infineon genutzte Areal wird durch InfraRed und Allgemeine Südboden seit 2018 neu entwickelt und revitalisiert. Insgesamt entstehen dabei vier Multi- Tenant-BĂźrohäuser mit rund 61.000 Quadratmeter.

JLL war bei dieser Transaktion fĂźr die Verkäuferseite im Rahmen eines exklusiven Alleinvermarktungsauftrags beratend und vermittelnd tätig. Die rechtliche Beratung des Verkäufers erfolgte durch Bryan Cave Leighton Paisner. 

Quelle: Pressemeldung JLL vom 28.09.2020

 

Freistaat Großmieter im Projekt Weisses Quartier

Zum Jahresende 2019 verzeichnen das Joint Venture aus InfraRed Capital Partners und Allgemeine Südboden Grundbesitz AG mit zwei langfristige Mietverträge über insgesamt mehr als 9.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche Mietabschlüsse mit dem Land Bayern.

Der erste Projektabschnitt im Weissen Quartier in München ist damit nahezu vollvermietet. Mieter sind zwei öffentliche Institutionen des Freistaats Bayern, die einmal knapp 3.900 Quadratmeter Bruttogeschossfläche in Gebäude I für Büronutzung übernehmen und einmal 5.200 Quadratmeter BGF in den Gebäuden I und II für interne Schulungszwecke anmieten. Beide Mietverträge haben eine Laufzeit von 10 Jahren. Übergabe und Bezug der Flächen erfolgt jeweils zum Jahresende 2020. Für beide Mieter war Knight Frank vermittelnd tätig.“Wir freuen uns sehr über gelungenen Mietermix aus New Economy und öffentlicher Hand. Er bekräftigt einmal mehr die Grundidee unseres Campuskonzeptes, das Firmen aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen bringt und ihnen den optimalen Raum bietet, sich in ihrem Schaffen voll zu entfalten.“, so Maximilian von der Leyen, Vorstand der Allgemeine Südboden Grundbesitz AG.

Quelle: Allgemeine Südboden vom 20. Januar 2020

InfraRed und Südboden entwickeln Weisses Quartier

Mit der Revitalisierung des ehemaligen Siemens-Standortes an der St.-Martin-Straße entsteht ein Campus-Objekt mit 61.000 Quadratmetern moderne Büroflächen (BGF). Das architektonisch an dem Stil des US-Architekten Richard Meier orientierte Quartier weist bereits große Vorvermietungs-Deals auf

Direkt an der S-Bahn-Haltestelle St.-Martin-Straße im Bezirksteil Balanstraße –West des Münchner Stadtbezirks Ramersdorf-Perlach entwickelt InfraRed Capital Partners zusammen mit der Allgemeine Südboden ein weiteres gemeinsames Objekt in München. Unter dem Namen „Weisses Quartier“ wird der ehemalige Siemens-Standort an der Sankt-Martin-Straße 76 im Münchner Osten revitalisiert. Das über drei Hektar große Grundstück wurde im Frühjahr 2018 erworben, der Umbau erfolgt seit November letzten Jahres. Damit erhält München 61.000 Quadratmeter Büroflächen zurück; besonders ressourcenschonend, da es sich um eine Revitalisierung handelt. Hochgerechnet rund 3.500 Arbeitsplätze können so nachhaltig am Standort erhalten werden. Um eine ausgezeichnete Konnektivität und eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur sicher zu stellen, wird das Gebäude nach WiredScore® zertifiziert.

„Das Besondere an dieser Projektentwicklung ist für mich die Weiterentwicklung des ehemaligen Konzernstandortes zu einem modernen Campus mit urbanem Flair, New-Work-Flächen, zeitgemäßer Gastronomie und attraktiven Außenanlagen“, erläutert Maximilian von der Leyen, Geschäftsführer der Allgemeine Südboden Grundbesitz Verwaltung GmbH und er ergänzt: "Zudem konnten wir in Sachen Architektur auf der "School of Richard Meier" aufbauen."

Der Kanon des US-amerikanischen Stararchitekten wird neu in Szene gesetzt. Weiß ist dabei das gestaltende Element, das dem Licht erlaubt, die Architektur zu durchfluten. Die Formensprache ist auf Funktionalität und Wirtschaftlichkeit ausgerichtet. Planendes Architekturbüro ist Weickenmeier, Kunz + Partner Architekten, Ingenieure GmbH, München.

Vier Gebäude – ein Weisses Quartier

Der gesamte Campus besteht aus vier Bürogebäuden, die nach Umbau und Erweiterung über jeweils sechs Geschosse verfügen. Teilweise ist das oberste Stockwerk als Terrassengeschoss ausgeführt. Auf allen Gebäuden befinden sich attraktive Dachterrassen, die von den Mietern zum Teil gemeinschaftlich oder auch exklusiv genutzt werden können.

Direkt an der St.-Martin-Straße befindet sich Gebäude I, ein dreieckiger Bau mit Rotunde und ca. 21.000 Quadratmetern Bürofläche. Zusammen mit dem vorgelagerten Wasserbecken bildet dieser Bauteil das repräsentative Entree des Areals. Im hier neu geschaffenen Gastronomiebereich wird ein besonderes Konzept mit integrierten Co-Working-Bereichen realisiert. Diese stehen den Campus-Nutzern für spontane Meetings zur Verfügung.

Südwestlich liegt Gebäude II mit knapp 7.000 Quadratmetern Bürofläche. Östlich daneben und damit mittig im Campus, befindet sich Haus III, mit 22.000 Quadratmetern Fläche das größte Gebäude. Es besitzt die Form einer „8“, wodurch zwei innenliegende Grünflächen entstehen, die unter einer Brücke miteinander verbunden sind. Und östlich davon wiederum liegt Haus IV, das mit ca. 11.500 Quadratmetern Fläche aus der Vogelperspektive wie ein „E“ aussieht.

Auf dem Grundstück befindet sich ein weiteres, fünftes Gebäude. Es ist die ehemalige Kantine von Siemens und als solche nicht drittverwendungsfähig. Da es zur Germersheimer Straße hin ausgerichtet ist und direkt gegenüber einem kleinen, idyllischen Park am Kaiserslautener Platz liegt, werden dort ca. 16.000 Quadratmeter an Wohnungen geplant.

 

Der Innenausbau der Büroeinheiten erfolgt nach den individuellen Anforderungen der zukünftigen Mieter, von offenen Lofts mit lichten Raumhöhen von 3,85 Meter und großzügigen Open-Space-Bereichen bis hin zu kleineren Raumunterteilungen und Einzelbüros. Einheiten ab 500 Quadratmetern Mietfläche werden angeboten.

Freiflächengestaltung setzt Akzente

Die Freiflächengestaltung plant realgrün Landschaftsarchitekten, Gesellschaft von Landschaftsarchitekten und Stadtplanern GmbH, die sich im Rahmen eines Wettbewerbes durchsetzen konnten. Der Kontrast zwischen der weißen Architektur und den grünen Außenflächen wird dabei bewusst geschaffen. Die Wege und Verbindungen zwischen den Gebäuden werden sorgfältig als natürliche Freiflächen mit hoher Aufenthaltsqualität geplant. Begrünte Wege mit großzügigen Sitzflächen stellen die Verbindung zwischen den vier Objekten her, und damit die Verbindung zwischen den Unternehmen, die hier arbeiten.

In Sachen Mobilitätskonzept setzen die Bauherren stark auf das Thema Fahrrad, auch weil es von den Mitarbeitern immer häufiger nachgefragt wird. Insgesamt sind Stellplätze für 500 Fahrräder vorgesehen. 200 Fahrräder können in der Fahrradgarage in Haus III, die über eine überdachte Rampe gut zugänglich ist, trocken und sicher abgestellt werden. Weitere 300 Fahrradstellplätze sind über den Campus verteilt in den Außenanlagen zu finden. Ladestationen für E-Bikes sind auf Mieterwunsch ebenfalls möglich. Für PKWs stehen ausreichend Parkplätze im benachbarten Parkhaus Parkhaus zur Verfügung.

Zentrale Lage – gut angebunden an ÖPNV und Fernstraßen

Die Mieter werden von der ausgezeichnete Verkehrsanbindung profitieren. Das Objekt liegt innenstadtnah, innerhalb des Mittleren Rings. Der Isartorplatz oder auch der Rosenheimer Platz mit seinen Kinos, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, sind mit dem Fahrrad in wenigen Minuten zu erreichen. Verschiedene Bushaltestellen befinden sich in nur wenigen Geh-Minuten Entfernung. Die S-Bahn (Haltestelle St.-Martin-Straße) hält direkt vor der Haustür. Sie bringt Besucher mit nur einer Haltestelle zum Ostbahnhof und damit zur Münchner Stammstrecke. Mittlerer Ring und Autobahn sind mit dem Auto ebenfalls in wenigen Minuten erreichbar. So dauert die Fahrt zum internationalen Flughafen mit dem Auto oder per ÖPNV nur ca. 30 bis 45 Minuten.

Große Vorvermietungen

Dass diese Mikro- und Makro-Standortfaktoren überzeugen, zeigen die bisherigen Vermietungserfolge. Als langfristige Mieter konnten bereits Dassault Systems 3DExcite GmbH (6.300 Quadratmeter), Pearson Deutschland GmbH (2.450 Quadratmeter), die Diva-e Platforms GmbH (7.160 Quadratmeter) sowie die PPRO Holding GmbH (3.400 Quadratmeter) gewonnen werden. Bauteil I ist damit zu 75 Prozent vermietet. Für Gebäude II ist ein Vermietungsstand von aktuell 50 Prozent erreicht. Die restlichen Häuser gehen demnächst in die Vermarktung.

Einziehen werden die ersten Mieter bereits in wenigen Wochen. Die Gesamt-Fertigstellung des Weissen Quartiers ist für Jahresende 2022 geplant.

Quelle: Allgemeine Südboden / IfraRed vom 19.11.2019

Bildnachweis: © Allgemeine SÜDBODEN Grundbesitz Verwaltung GmbH