Werksviertel: Patrizia vermietet Projekt komplett an Wacker Chemie

Der Chemiekonzern Wacker mietet die 17.800 Quadratmeter Bürofläche der Projektentwicklung MK7.  Die Fertigstellung des Gebäudekomplexes, für den eine LEED Platin-Zertifizierung angestrebt wird, ist für 2023 geplant. 

 

Die Patrizia hatte im Dezember 2020 das Grundstück MK7 als Projektentwicklung im Werksviertel südlich des Ostbahnhofs im Münchner Stadtbezirk Berg am Laim erworben, die nun komplett und langfristig vermietet ist. Die Wacker Chemie AG, die 26 Produktionsstätten in Europa, Asien und Amerika betreibt und weltweit rund 14.300 Mitarbeiter beschäftigt, will das Objekt MK7 im Werksviertel des Münchner Stadtbezirk Berg am Laim als Konzernzentrale nutzen. Die Fertigstellung ist für 2023 geplant. 
Das neue Bürogebäude verfügt über eine erstklassige Ausstattung mit modernster Gebäudetechnik, flexibel nutzbare Flächen sowie Dachgärten auf verschiedenen Stockwerken. Ziel war es, hochwertige Büroflächen zu schaffen, die den Anforderungen aktueller und künftiger Nutzer gerecht zu werden, das Wohlbefinden der Mitarbeiter stärken und gemeinschaftliches Arbeiten ermöglichen. Das Gebäude entspricht den ESG Standards von Wacker und Patrizia und soll bei Fertigstellung den LEED Platin-Status erhalten, die höchste Stufe in der Nachhaltigkeitszertifizierung.
„Bereits in der Planungsphase von MK7 haben wir besonders auf Flexibilität, Effizienz und Nachhaltigkeit geachtet. Das hat sich bewährt. Während viele Büromieter während der Pandemie ihre Suche auf Eis legten und ihren Flächenbedarf neu überdachten, suchte Wacker weiter nach einer neuen Konzernzentrale. Mit diesem Mietvertrag sichert sich Wacker hochmoderne, nachhaltige Büroflächen in einer der begehrtesten Lagen Münchens“, erläutert Mirjam Link, Regional Manager des Münchner Office und Head of Real Estate Development Germany South:
Patrizia und Wacker wurden von CBRE beraten.
 
Quelle: Pressemeldung Patrizia vom 29.06.2021
 

Patrizia entwickelt Büroprojekt auf Entwicklungsgrundstück MK7

Die Augsbuger Immobilien AG hat im Auftrag ihrer institutionellen Kunden ein Baugrund angekauft und will eine Immobilie mit 15.700 Quadratmeter nach Plänen des Architekturbüro CF Möller in Kopenhagen bis Ende 2023 entwickeln. Das Grundstück befindet sich im Herzen des Werksviertels, Münchens neuem angesagten, gemischt genutzten Büroviertel in der Nähe des Ostbahnhofs. 

Das Design des Gebäudes basiert auf Flexibilität und Nachhaltigkeit. Ziel ist es, den Anforderungen aktueller und künftiger Nutzer an Büroflächen gerecht zu werden. Der Gebäudekomplex wird auch Elemente mit gemischter Nutzung auf Straßenebene enthalten, die das Freizeit- und Einzelhandelsangebot des Viertels ergänzen. Hinzu kommen Dachgärten auf verschiedenen Etagen. 

„Als wir mit dem Entwurf des Gebäudes begannen, konzentrierten wir uns auf Flexibilität, Effizienz und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig stellten wir sicher, dass das Wohlbefinden und das gemeinschaftliche Arbeiten auf allen Ebenen berücksichtigt wurden. Wir schaffen ein modernes Bürogebäude, das die Nachfrage der Nutzer nach qualitativ hochwertigen Büroflächen zufriedenstellt und gleichzeitig unseren Kunden hohe Renditen ermöglicht“, erläutert Mirjam Link, Regional Manager des Münchner Office und Head of Real Estate Development Germany South.

Trotz Corona-Pandemie erwartet Patrizia, dass die Spitzenmieten in gefragten Büromärkten wie München stabil bleiben. Man geht davon aus, dass die Nachfrage nach modernen Gebäuden mit hoher Innenluftqualität und modernsten HVAC-Systemen (Heating, Ventilation and Air Conditioning) steigen. Langfristig werden die Mieter Büroflächen weiterhin als ein wichtiges Instrument sehen, um die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu steigern, die Zusammenarbeit zu fördern und qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden. 

Anfang dieses Jahres hatte Patrizia einen Designwettbewerb für den Standort ausgeschrieben und fünf renommierte lokale, nationale und internationale Architekturbüros eingeladen, Konzeptentwürfe für das Büroareal vorzuschlagen. Eine Jury aus Architekten, Ingenieuren und Stadtplanern bewertete die fünf Entwürfe und gab Empfehlungen ab. Der Gewinner des Wettbewerbs war das Architekturbüro CF Möller in Kopenhagen. Gemeinsam mit den Münchner Partnern, CL Map, haben sie den Entwurf in den letzten Monaten weiterentwickelt. 

Quelle: Pressemeldung Patrizia vom 3. Dezember 2020

Visualisierung / Bildrechte: CF Möller / Patrizia