Agnes-Bernauer-Siedlung

Im Osten von Laim liegt eine in den 1930er-Jahren vom Münchner Begräbnisverein errichtete große Wohnanlage. Die als Agnes-Bernauer-Siedlung bezeichnete Wohnanlage erstreckt sich über drei Wohnblöcke und umfasst insgesamt 43 Häuser mit insgesamt 376 Wohnungen.

 

Der Katholischen Begräbnisverein errichtete nach einem Entwurf der Architekten Eduard Herbert und  Josef Höhne (Eduard und Höhne) 1935 und 1936 im Stadtbezirk Laim an der Grenze zwischen den durch die Friedenheimer Straße getrennten Bezirksteilen St. Ulrich und Friedenheim die große Wohnanlage. Sie befindet sich zwischen der Agnes-Bernauer-Straße im Süden, der Sandratstraße im Westen, der Veit Stoß-Straße im Norden (Bild links) und der Friedenheimer Straße im Osten und wird auch als Agnes-Bernauer-Block bezeichnet.

Genau genommen handelt es sich allerdings um drei Wohnblöcke, die durch die nordsüdlich verlaufenden Aldegreven- und Behamstraße voneinander getrennt sind. Der östlichste Wohnblock ist aufgrund des leicht geschwungenen Verlauf der Friedenheimer Straße (Bild unten) sowie aufgrund eines Vorplatzes an der Kreuzung Agnes-Bernauer-Straße (Bild oben) zur Friedenheimer Straße vom Umfang deutlich kleiner.

Fotografien: Ulrich Lohrer