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Schornsteinfeger: Strengere Regeln und höhere Gebühren ab 2022

Zum Jahreswechsel 2021 / 2022 tritt eine neue sowie eine geänderte Verordnung in Kraft. Für neue Kaminöfen und Pelletheizungen gelten strengere Regeln. Darauf sollten sich Immobilieneigentümer ab 1. Januar 2022 einstellen. 

 

Schornsteine: strengere Regeln bei neuen Kaminöfen und Pelletheizungen

Mit höher und firstnah angeordneten Schornsteinen soll künftig die Nachbarschaft besser vor den Belästigungen und gesundheitsgefährdenden Immissionen durch Abgase aus Feststofffeuerungen geschützt werden. Deshalb gelten für Schornsteine von neuen Kaminöfen und Pelletheizungen ab 1. Januar 2022 strengere Anforderungen. Dies regelt die neue Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV – Erste Bundesimmissionsschutzverordnung). Die Modernisierung oder der Ersatz bestehender Kaminöfen, aber auch der Ersatz einer alten Gas- oder Ölheizung gegen einen Biomassekessel werden nicht erschwert. Hierfür gelten die bisherigen Regelungen fort.

Höhere Gebühren für Schornsteinfeger

Ab 1. Januar 2022 ist zudem die geänderte Kehr- und Überprüfungsverordnung (KÜO) in Kraft. Mit der Neuregelung werden die Gebührentatbestände für Bezirksschornsteinfeger an die neuen Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes (§ 97 GEG) angepasst und um die dort neu eingeführten Prüfaufgaben ergänzt. Diese betreffen unter anderem die Überprüfung des Ölheizverbots ab 2026 sowie die Prüfung der Ausstattung einer Zentralheizung mit einer Heizungssteuerung.

Quelle: Pressemeldung Haus und Grund vom 22.01.2021

Bildnachweis: Schornsteinfeger aus © Thunk in der Wikipedia auf Englisch - Übertragen aus en.wikipedia nach Commons durch Broadbeer mithilfe des CommonsHelper.