Skiresorts: Preisverschiebungen in den Alpen

Im Segment der luxuriösen Winterchalets haben in der Preisskala französische Orte wie Courchevel und Val d’Isère Schweiz Nobelorte wie St. Moritz und Gstaad abgelöst  Im Vergleich zu Frankreichs Top-Resorts sind Winterchalets in deutschen und vielen österreichischen Regionen geradezu günstig.

 

Laut dem „Ski Report 2019/2020“ von Savills und dem „Prime Ski Property Report 2020“ von Knight Frank liegt Courchevel 1850 bei den Preisen für Winterchalets weltweit an der Spitze.

Durchschnittlich werden in dem französischen Skiort laut Savills 23.000 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Es folgen Aspen, USA (21.000 Euro) und Val d´Isere, Frankreich (20.500 Euro). In der Spitze lagen die Preise in Courchevel sogar bei 33.400 Euro pro Quadratmeter, mehr als im traditionell teuren Schweizer Luxusort St. Moritz (29.300 Euro). In den vergangenen fünf Jahren sind die Preise in Frankreich stärker als in der Schweiz gestiegen und haben daher die traditionell teuren Schweizer Skiresorts St. Moritz und Gstaad verdrängt. Noch stärker stiegen die Preise in Österreich, doch von einem geringeren Niveau. So werden in Lech durchschnittlich 16.000 Euro pro Quadratmeter und in Kitzbühel 12.000 Euro pro Quadratmeter gezahlt.Deutlich günstiger ist mit gut 5000 Euro  pro Quadratmeter Garmisch Classic.

Weitere Informationen:

Savills: The Ski Report – World Residential, Winter 2019 / 2020 

Knight Frank: Prime Sky Property Report 2020

 

Bildnachweis: Buckelwiesen am Geißschädel zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald; Foto: Jürgen Hamann